Ab jetzt herrscht Hochspannung

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Von Mischa Miltenberger und Markus Erdt | Kaufbeuren/Füssen. Ab heute geht es um Alles oder Nichts in der Eishockey-Oberliga. Zur Freude der hiesigen Fans sind zwei Allgäuer Teams im Play-off-Viertelfinale vertreten. Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um die Begegnungen EV Füssen gegen Blue Lions Leipzig und ESV Kaufbeuren gegen Dresdner Eislöwen gibt es hier.

Wie ist der Modus? Das Viertelfinale wird in der Serie Best of seven ausgetragen. Das heißt, die Mannschaft ist weiter, die zuerst vier Spiele gewonnen hat. Maximal kann es sieben Spiele gegeneinander geben.

Wann finden die Spiele statt? Der EVF tritt heute um 19 Uhr in Leipzig an, bestreitet am Samstag um 19.30 Uhr sein erstes Heimspiel, spielt am Montag um 18 Uhr in Leipzig und am Mittwoch um 19.30 Uhr zu Hause. Der ESVK ist heute um 20 Uhr in Dresden zu Gast, spielt am Samstag um 19.30 Uhr in der Sparkassen-Arena, am Montag um 18 Uhr in Dresden und am Mittwoch um 19.30 Uhr zu Hause.

Wer steigt in die zweite Liga auf? Die beiden Mannschaften, die aus den Halbfinal-Begegnungen (wird auch als Best of seven-Serie ausgetragen) siegreich hervor gehen.

Wer gilt als Aufstiegsfavorit? Natürlich die Tölzer Löwen, die in der Hauptrunde eindrucksvoll aufgetrumpft haben. Aber auch Dresden wurde vor der Saison hoch gehandelt und bestätigte die Einschätzung mit Rang eins im Norden.

Wie sind die Chancen der Allgäuer Teams? Eine Eishockey-Phrase, die Jahr für Jahr bestätigt wird, lautet: Die Play-offs haben ihre eigenen Gesetze. Folglich sind auch die Allgäuer Mannschaften für eine Überraschung gut. Zieht man die Leistungen der Hauptrunde heran, dürfte Füssen (Dritter im Süden) mit Leipzig (Zweiter im Norden) auf Augenhöhe sein (Ergebnisse: 2:6, 6:5). Der ESVK gefällt sich als Süd-Vierter in der Rolle des Außenseiters gegen den Nord-Ersten. In den zwei bisherigen Partien siegten die Joker mit 4:3 nach Penaltyschießen und 3:2.

Gibt es besondere Regeln in den Play-offs? Ja. Steht es nach regulärer Spielzeit unentschieden, folgt eine zehnminütige Verlängerung mit vier gegen vier Feldspielern, jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird. Fällt kein Tor, gibt es ein Penaltyschießen mit Ausnahme des letzten (siebten) Spiels der Play-off-Serie. Dieses wird verlängert, bis ein Treffer erzielt wird. Die Verabschiedung der Spieler untereinander (Shake Hands) nach Abpfiff wird nur im jeweils letzten Spiel einer Serie geleistet.

Was sagen die Trainer? ESVK-Coach Mike Bullard ist gewohnt zuversichtlich: Ich bin mir sicher, dass wir gegen diese Topmannschaft, die hart und schnell spielt unser bestes Eishockey zeigen. Jetzt geht es wieder bei null los.

EVF-Trainer Dave Rich strotzt vor Selbstbewusstsein: Wir sind auf alles vorbereitet und haben den kompletten Kader zur Verfügung. Die müssen uns erst viermal schlagen, so der Kanadier.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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