Special Eishockey SPECIAL

Sharks unter Wert geschlagen
5:2 Niederlage des ESC Kempten spiegelt den Spielverlauf nicht wirklich wieder

Eishockey (Symbolbild).

Trainer Carsten Gosdeck war durchaus enttäuscht nach der Partie seiner Mannschaft beim Favorit. Schließlich waren die Allgäuer im letzten Drittel mit 16 : 5 Torschüssen klar die tonangebende Mannschaft während die Hausherren die Tore erzielten. Ein absolutes Topspiel, und das ohne Zuschauer gab es am Freitag Abend in Waldkraiburg zu sehen.

Die Löwen zeigten von Beginn an warum sie auf dem zweiten Platz der Bayernliga stehen. Mit viel Tempo kamen sie immer wieder ins Kemptener Drittel und vor das Tor von Danny Schubert. Doch Kempten präsentierte sich als Einheit und hielt vor allem in der Defensive gut dagegen. Vorne setzten die schnellen Stürmer der Sharks immer wieder Akzente bei ihren überfallartig vorgetragenen Kontern. Ein solcher führte in der 9. Minute auch zur Gästeführung durch Michel Maaßen der vor dem Tor mustergültig bedient worden und nur noch einzuschieben brauchte. Kempten diesmal sehr aktiv in der Abwehr so dass die knappe Führung zur Pause Bestand hatte.

Während das Spiel im zweiten Abschnitt bei fünf gegen fünf recht ausgeglichen war machten zwei Überzahltore der Hausherren den Unterschied, mit dem sie die hochspannende Partie drehten. Und auch im letzten Drittel standen die Special Teams im Focus, Waldkraiburg erzielte mit einem Mann weniger auf dem Eis aus stark abseitsverdächtiger Position das 3:1. Die Sharks trotzdem weiter tonangebend und auch mit 4 Powerplays im letzten Drittel immer wieder vor dem Tor der Gastgeber. Aber mehr wie der Anschluss durch Roni Rukajärvi war nicht drin.

Gosdeck in der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Im ersten Drittel waren wir das bessere Team und haben auch verdient geführt, im zweiten ließen wir es etwas schleifen und Waldkraiburg kam besser ins Spiel. Im letzten Drittel waren wir klar tonangebend, haben aber einfach die Tore nicht gemacht. Waldkraiburg war das stärkste Team gegen das wir bis jetzt gespielt haben, die stehen nicht umsonst so weit oben in der Tabelle“.
Mit 5:2 fiel das Ergebnis deutlich zu hoch aus, nun heißt es das Positive mitnehmen ins letzte Spiel vor dem Lockdown und gegen Klostersee daheim am Sonntag nochmal punkten.

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