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23. Olympische Winterspiele in Pyeongchang: Tagesvorschau für Montag, 10. Dezember

  • Foto: über dts Nachrichtenagentur
  • hochgeladen von Thomas Weiß

Wind und Kälte wirbeln Olympia-Kalender durcheinander. Am Montag Nachmittag kämpft Katharina Althaus um eine Medaille beim Frauen-Skispringen. Slopestylerinnen beklagen irreguläre Bedingungen.

Die Sonne scheint in Pyeongchang an diesem dritten Wettkampftag, doch oben in den Bergen sorgen starke Windböen weiter dafür, dass viele Trainings unterbrochen und mit dem Riesenslalom der Frauen (neue Ansetzung am Donnerstag) nach der Männer-Abfahrt bereits der zweite Alpin-Wettbewerb verschoben werden musste. Damit ist der Olympia-Terminkalender schon ziemlich durcheinandergewirbelt worden.

Das beunruhigt die Organisatoren in Korea aber nicht: 'Es ist noch genügend Zeit. Alle Wettbewerbe lassen sich abwickeln', sagte IOC-Sprecher Mark Adams am Montagvormittag in Pyeongchang. 'Es wäre verfrüht, über eine mögliche Verlängerung der Spiele zu sprechen.'
Laut Wettervorhersage wird der starke Wind noch bis Mittwoch anhalten. Über einen Zeitraum von mehr als drei Tagen lasse sich der Wind aber nicht prognostizieren, sagte Sung Baik You, der Sprecher des Organisationskomitees.

So erscheint momentan auch fraglich, ob am Montag ab 13.50 Uhr das Frauen-Skispringen mit der Oberstdorferin Katharina Althaus als Medaillenkandidatin wie geplant stattfinden kann. Eher nicht betroffen dürften die Biathlon-Verfolgungsrennen sein, bei denen Laura Dahlmeier und Arnd Pfeiffer als Gejagte ins Rennen gehen und doch beste Chancen haben, die Führungsposition Deutschlands im Medaillenspiegel auszubauen. Der Riesenslalom der Frauen wurde auf Donnerstag verschoben.

Unbedingt durchziehen wollten die Organisatoren den Snowboard-Wettbewerb im Slopestyle. Die Olympia-Dritte Enni Rukajarvi aus Finnland konnte die Entscheidung der Organisatoren, das Finale auszutragen, nicht nachvollziehen. 'Es war ziemlich gefährlich. Man wusste nicht, was einen erwartet. Sie hätten es absagen oder verschieben sollen', sagte die Finnin.

Die Münchnerin Silvia Mittermüller hatte sich im Training vor dem Finale am Knie verletzt und konnte nicht mehr antreten. In den Endläufen waren die Snowboarderinnen bei schwierigen und wechselnden Bedingungen reihenweise gestürzt. Gold holte Sotschi-Olympiasiegerin Jamie Anderson aus den USA vor Weltmeisterin Laurie Blouin aus Kanada.

Autor:

Thomas Weiß aus Kempten

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