Körperverletzung
Landgericht Kempten beschließt Mann (29) wegen Gemeingefährlichkeit in eine geschlossene Anstalt einzuweisen

Auf unbestimmte Zeit wird ein 29-Jähriger aus dem Senegal in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Das hat das Landgericht Kempten heute am Mittag beschlossen. Der Mann hatte im April vergangenen Jahres in Kempten eine heute 20-Jährige mit 20 Messerstichen schwer verletzt.

Als Grund dafür gab er an, sie habe ihn als homosexuell diffamiert. Das wies die 20-Jährige, die durch die Tat sichtlich traumatisiert ist, von sich. Sie habe mit dem Mann ja gar nicht groß reden können, weil er kein Deutsch, sondern nur Französisch und nur sehr wenig Englisch spricht.

Wie der psychiatrische Gutachter vor dem Landgericht ausführte, leide der Afrikaner an einer paranoiden Schizophrenie und habe keinerlei Krankheitseinsicht. Weil der 29-Jährige gemeingefährlich sei, verfügte das Gericht, dass er weggesperrt wird, bis er sich gesundheitlich wesentlich gebessert hat. Ob das je der Fall sein wird, weiß man heute nicht.

Mehr über die Verurteilung lesen Sie in der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 20.01.2015 (Seite 17).

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