Drogenskandal
Kokainfund bei Kemptener Drogenfahnder: Hausdurchsuchung bei Polizistin (43)

Im Kemptener Drogenskandal gibt es neben dem früheren Chef der Allgäuer Drogenfahndung eine weitere Verdächtige. Kräfte des Landeskriminalamtes durchsuchen zur Stunde Wohn- und Diensträume einer 43-jährigen Polizistin aus Kempten.

Die Beamtin steht im Verdacht, im Mitbesitz der 1,6 Kilo Kokain gewesen zu sein, die vor rund einem halben Jahr im Dienstschrank des 52-jährigen Drogenfahnders gefunden wurden. Der Mann, der mehrfach erklärt hatte, das Rauschgift zu Schulungszwecken besessen zu haben, sitzt noch immer in Untersuchungshaft. 'Wir suchen nun nach Hinweisen, die erklären, wo das gefundene Rauschgift herkommt', sagt ein Sprecher der federführenden Staatsanwaltschaft München I gegenüber der Allgäuer Zeitung zur aktuellen Durchsuchung.

Dem Vernehmen nach brachte eine DNA-Spur die Ermittler auf die Fährte der 43-jährigen Verdächtigen. Geprüft wird nun, ob sie in einer privaten Beziehung zum Chef der Drogenfahndung gestanden hat. Sie wird mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert. Eine vorläufige Festnahme sei aber nicht geplant, so die Staatsanwaltschaft: 'Dafür gibt es derzeit keinen Grund.'

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