Sonthofen
Im Allgäu wird das Streusalz knapp

Im Allgäu wird das Salz knapp - einige Gemeinden können nicht mehr oder nur noch wenig streuen. Aufgrund der Wettersituation in Gesamtdeutschland in den vergangenen Wochen wurde mehr Salz gestreut, als produziert werden konnte. Daher haben jetzt Hauptverkehrsstraßen Vorrang. «Wir müssen die Verkehrssicherheit auf den Bundes- und Staatsstraßen zuerst sicherstellen,» erklärte gestern Bruno Fischle, Leiter des Staatlichen Bauamts Kempten, bei einer Stippvisite in Sonthofen.

Um dies gewährleisten zu können, müssen Prioritäten gesetzt werden. So hat die Straßenmeisterei Sonthofen für die Gemeinden Burgberg, Rettenberg und Blaichach, einen Lieferstopp verhängt. Die Orte unterhalten keine eigenen Lager und werden sonst mitversorgt.

In den betroffenen Orten behilft man sich mit Split. Zurzeit habe man noch keine Probleme, erklärte Michael Stetter von der Straßenmeisterei Sonthofen: «Die Lage wird nur ernst, wenn es so weiter schneit».

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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