Allgäu
Bald nur eine Notrufnummer

Nachgefragt zur Integrierten Leitstelle (ILS) Allgäu Seit 15. Dezember läuft der Probebetrieb der Integrierten Leitstelle (ILS) Allgäu. Sind Sie bisher zufrieden? Rudolph: Wir sind rundum zufrieden. In der Probephase haben wir den Großteil der technischen Mängel beseitigt, sodass der Inbetriebnahme nichts mehr im Wege stand.

Nun ist der Echtbetrieb für Kempten und das Oberallgäu gestartet, am heutigen Donnerstag folgen die Landkreise Ostallgäu und Lindau sowie die Stadt Kaufbeuren. Was ändert sich denn für die Menschen, die einen Notarzt oder die Feuerwehr brauchen?

Rudolph: Für die Menschen ändert sich vorläufig nichts. Ab jetzt ist eben nur die Integrierte Leitstelle Allgäu am Apparat und nicht mehr die Feuerwehr oder die Polizei. Die Rettungsdienste (Notarzt, Rettungswagen, Krankenwagen, Berg- und Wasserwacht) werden vorläufig weiterhin von der Rettungsleitstelle in Kempten alarmiert. Ab dem 2. März wird dann auch die Rettungsleitstelle Kempten in die ILS Allgäu integriert.

Jetzt ganz konkret: wann wähle ich welche Nummer?

Rudolph: Für die Feuerwehr wähle ich die 112 und für medizinische Notfälle im Moment noch die 19222. Das ändert sich allerdings am 2. März. Ab diesem Zeitpunkt kann man immer die 112 wählen. Die 19222 wird zwar weiterhin von der ILS Allgäu entgegengenommen, jedoch dient sie zukünftig vorrangig als Servicenummer für den Krankentransport. Ab dem 1. April ist die ILS Allgäu dann auch aus Mobilfunknetzen über den Notruf 112 erreichbar.

Was sind denn die Vorteile, wenn durch die ILS die Notrufe gebündelt werden?

Rudolph: Die Bürger haben nur noch eine Notrufnummer für nicht polizeiliche Notfälle. Das heißt bei einem Verkehrsunfall, wo ich Notarzt und Feuerwehr brauche, habe ich nur noch einen Ansprechpartner. Dadurch sind die Informationswege kürzer und es geht schneller.

Außerdem sind wir eine Urlaubsregion und gerade Reisende aus den nördlicheren Bundesländern kennen solche Leitstellen und kommen dann auch im Allgäu mit nur einer Notrufnummer besser zurecht. Anna Feßler

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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