Kaufbeuren
Aufwärtstrend vor heißem Kampf

Pures Glücksgefühl transportierte der überschwängliche Torjubel von Dominic Krabbat nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 vergangenen Freitag in Garmisch. «Das war eine echte Befreiung», verrät der 22-jährige Angreifer des ESV Kaufbeuren, der davor neun Spiele nicht getroffen hatte. Nur zwei Tage später unterstrich Krabbat mit einem weiteren Treffer in Freiburg, dass seine Torflaute vorbei ist.

Heute gegen Landshut (19.30 Uhr) und am Sonntag in Heilbronn (18.30 Uhr) will Krabbat seinen persönlichen Aufwärtstrend und den der Mannschaft bestätigen: «Wir haben das Schlimmste überstanden und wollen jetzt wieder zu den Vereinen vor uns aufschließen.» Die Niederbayern liegen als Fünfter sechs und die Falken als Sechster momentan einen Zähler vor den Wertachstädtern. «Wir haben das Zeug dazu, unter die ersten sechs zu kommen. Dazu müssen wir gegen diese direkten Konkurrenten punkten», so der schnelle Stürmer. Gerade gegen den Erzrivalen aus Landshut erwartet Krabbat einen heißen Tanz: «Wir sind gut drauf und es werden auch sicher viele Zuschauer kommen. Wir wollen Landshut nicht davon ziehen lassen - da zählen zu Hause nur drei Punkte.»

Ein Wochenende in Peiting

Vor drei Wochen sah es im Sportlerleben vom Dominic Krabbat nicht so positiv aus. Gemeinsam mit Sturmpartner Saal wurde er für ein Wochenende nach Peiting in die Oberliga geschickt. «Das war eine schwierige Phase, aber der Trainer wollte uns aufwecken», so Krabbat. In der Tat scheint Ken Latta mit diesem Schachzug auch Erfolg gehabt zu haben. «Klar, war das zuerst mal eine Demütigung. Aber vielleicht war das auch notwendig», sagt der Angreifer. Drei seiner insgesamt zehn Scorerpunkte verbuchte Krabbat in den vier Partien nach seiner Rückkehr aus Peiting.

Einen zusätzlichen Impuls lieferte Latta mit einer neuen Reihenzusammenstellung. Go Tanaka heißt der neue Center zwischen Saal und Krabbat. Allein am vergangenen Wochenende verbuchte diese Formation acht Punkte. «Mit Petr Sikora davor hat es gut geklappt, aber die schnelle Spielweise von Tanaka kommt mir entgegen», so Krabbat. Sikora spielte zuletzt mit Mike Wehrstedt und Dennis Drommeter.

Zusammenhalt als Stärke

Wie wichtig drei funktionierende Reihen sind, haben sowohl der Traumstart als auch die Talfahrt gezeigt. Allein kann die beständig produzierende Paradereihe um Topscorer Jordan Webb das Joker-Schiff nicht auf Kurs halten. Der Aufsteiger gewann fast immer nur dann, wenn auch der zweite und dritte Block trafen. «Es gibt keinen einzigen Spieler, der nicht bei uns rein passt.

Dieser Zusammenhalt ist unsere große Stärke und muss sich jetzt wieder dauerhaft auf dem Eis bemerkbar machen», fordert Krabbat, der als Jahreswechsel-Spezialist gilt: Zwischen dem dritten Advent und Heilig-Drei-König machte er in der Vorsaison in neun Partien satte 18 Punkte. «Ich mag es, wenn wir jeden zweiten Tag spielen. Das macht großen Spaß.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019