Schienenverkehr
Allgäuer Zugstrecken werden neu ausgeschrieben - DB Regio droht das Aus in Kempten

In den nächsten Monaten werden im Allgäu die Weichen für die Zukunft des Nahverkehrs auf der Schiene neu gestellt. In zwei Losen hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) 7,3 Millionen Zugkilometer in der Region für den Betriebszeitraum von Juni 2017 bis Dezember 2029 ausgeschrieben.

Die in Kempten stationierte DB Regio Allgäu-Schwaben werde sich selbstverständlich an der Ausschreibung beteiligen und entsprechende Angebote abgeben, sagt Geschäftsführerin Bärbel Fuchs. Bisher ist neben der Deutschen Bahn nur der Alex (Länderbahn mit Sitz in Viechtach) auf dem Allgäuer Streckennetz unterwegs.

Ein Selbstläufer sei die Ausschreibung aber keineswegs, denn seit der Regionalisierung des Personennahverkehrs auf der Schiene vor mehr als 15 Jahren hat sich der Wettbewerb verschärft und der Marktanteil der Deutschen Bahn liegt bundesweit derzeit nur noch bei 75 Prozent.

Und was passiert, wenn DB Regio den Zuschlag für das Streckennetz im Allgäu nicht bekommt? 'Wenn wir diese Ausschreibung verlieren, gehen hier die Lichter aus', sagt Vorstandsvorsitzende der DB Regio AG in Frankfurt, Dr. Manfred Rudhart. Betroffen davon wären rund 400 Arbeitnehmer in der Region und ihre Familien, berichtet Geschäftsführerin Fuchs.

Mehr über die Ausschreibung und ein Kommentar von Michael Munkler, finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 19.03.2014 (Seite 17).

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