Ressourcen
Alarmierendes „Wasserkrisenjahr“ für das Allgäu

Aufgrund des trockenen Wetters sind mancherorts die Vorräte zur Neige gegangen. Der Fernwasserverband konnte das abpuffern. Dessen Vorsitzender mahnt jedoch, den Fokus auf eine stabilere Versorgung zu legen.
  • Aufgrund des trockenen Wetters sind mancherorts die Vorräte zur Neige gegangen. Der Fernwasserverband konnte das abpuffern. Dessen Vorsitzender mahnt jedoch, den Fokus auf eine stabilere Versorgung zu legen.
  • Foto: Lukas Barth (dpa)
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Der Vorsitzende des Zweckverbands Fernwasserversorgung Oberes Allgäu, Herbert Seger, sprach bei seinem Rückblick auf 2018 am Montag, 10. Dezember 2018, von einem „Wasserkrisenjahr“. Abkochanordnung, Wasserknappheit, Notversorgung – die Situation mancherorts sei alarmierend. „Das ist ein Signal, künftig den Fokus wohl auch auf eine stabilere Versorgung – losgelöst von der eigenen gemeindlichen Wasserversorgung – zu legen“, sagte Seger.

Obwohl noch genügend Wasser vorhanden sei, müsse der Verband „alles Erdenkliche“ dazu beitragen, um den betroffenen Gemeinden helfen zu können und noch nicht genutzte Ressourcen für die Zukunft zu erschließen. Hier gibt es bereits einen konkreten Plan: die Wasservorräte in Seebach (Gemeinde Haldenwang) verstärkt anzuzapfen. Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz begrüßte das Vorhaben, Seebach weiter auszubauen. Das sei wichtig: Die Gemeinden im nördlichen Oberallgäu könnten dadurch besser versorgt werden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung vom 11.12.2018.

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Autor:

Aimée Jajes aus Kempten

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