Leutkirch / Wangen
A96: Nächste Woche ist die letzte Lücke geschlossen

Ab kommendem Dienstag wird es im Verkehrsfunk eine Dauer-Staumeldung weniger geben: Die 7,1 Kilometer lange Lücke der A96 zwischen Leutkirch-Gebrazhofen und Wangen-Dürren ist dann geschlossen. Somit wird die Autobahn zwischen München und Lindau dann durchgängig vierspurig befahrbar sein. Nach den Worten von Dr. Oliver Knörr vom Regierungspräsidium Tübingen hat die Verkehrsbelastung im Raum Leutkirch/Wangen von 2000 bis heute um 30 Prozent zugenommen.

Die Kosten für den Lückenschluss beziffert das Regierungspräsidium auf knapp 75 Millionen Euro. Zunächst war von 50 Millionen Euro ausgegangen worden, doch die unvorhersehbar schwierigen Bedingungen der Geologie verteuerten das Projekt erheblich.

Die Planung für die 172,2 Kilometer lange A96 zwischen München und Lindau begann bereits vor 40 Jahren, mit dem Bau wurde vor 32 Jahren begonnen. Die A96 ersetzt die Bundesstraße 18 zwischen Lindau und Buchloe sowie die B12 auf der Strecke Buchloe-München.

Hinter dem nur zweispurigen Pfändertunnel bei Bregenz wird die Autobahn auf Vorarlberger Seite als A14 (Rheintalautobahn) weitergeführt. Derzeit im Bau ist eine zweite Röhre des 6,6 Kilometer langen Pfändertunnels, damit der Verkehr dort in beiden Richtungen jeweils zweispurig fließen kann.

Der 38 Jahre alte Tunnel gilt als stauanfälliges Nadelöhr, und dort haben sich wiederholt schwere Unfälle ereignet.

Das letzte Teilstück der A96 wird kommenden Montag offiziell eröffnet, der Verkehr kann aber erst ab Dienstag auf den neuen Fahrbahnen rollen. Nachdem auch die Modernisierungsarbeiten am Kohlbergtunnel zwischen Erkheim und Stetten (Unterallgäu) jetzt abgeschlossen sind, fließt der Verkehr dann von München bis Lindau.

Lediglich zwischen Buchloe und Bad Wörishofen wird noch auf einer Strecke von etwa vier Kilometern gebaut. Dort stünden bis zum Sommer in beiden Richtungen jeweils nur zwei verengte Fahrbahnen zur Verfügung, sagt Michael Kordon, Chef der Autobahndirektion Südbayern in Kempten. Staus seien dort aber nicht zu erwarten.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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