"Ändere dein Passwort"-Tag
"Nichts ist unhackbar": Kemptener Informatiker Frank Köhler über sichere Passwörter

Symbolbild.
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Mit dem "Ändere dein Passwort Tag" soll jedes Jahr am ersten Februar auf die Sicherheit von Zugangsdaten aufmerksam gemacht werden. Denn Passwörter wie "Passwort" oder "1234" sind noch immer sehr beliebt und machen es Hackern leicht an persönliche Accounts und Daten zu gelangen. Aus aktuellem Anlass umso wichtiger, häufen sich doch gerade die Nachrichten von neuen Veröffentlichungen persönlicher E-Mail-Adressen und Passwörter

"So lang und so kryptisch, dass man es sich nicht merken kann": So sollte ein Passwort laut Frank Köhler, Webentwickler und Leiter der Technikabteilung bei der Firma rta.design in Kempten, aussehen. Ein sicheres Passwort sollte seiner Meinung nach mindestens 12 Zeichen lang sein und aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Zahlen bestehen. Außerdem sei es wichtig, das Passwort regelmäßig zu erneuern. Doch selbst dann sei eine hundertprozentige Sicherheit nicht gewährleistet.

Über verschiedene Portale können Nutzer testen, ob ihre persönlichen Daten in einem Leak veröffentlicht wurden. Unter einem Leak (zu Deutsch: Leck) versteht man die Veröffentlichung von Informationen ohne Zustimmung des Eigentümers. Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam bietet einen solchen Service an, bei dem die E-Mail-Adresse zur Überprüfung eingegeben werden kann. In einer Mail wird der Nutzer dann darüber informiert, ob oder welche Daten im Internet kursieren (Siehe Bild).

In unserem Podcast erklärt Frank Köhler wie ein sicheres Passwort aussehen soll, was man tun kann, wenn seine Daten im Internet kursieren und warum man nie vollständig vor Hacker-Angriffen geschützt sein kann. Außerdem berichtet der 32-Jährige aus eigener Erfahrung, wie schnell man selbst Opfer von Internetkriminellen werden kann.

Kriminal-Oberkommissarin Valeria Wild erzählt in einem weiteren Podcast welche Internetmaschen Kriminelle verwenden, wie sie selbst privat mit dem Internet umgeht und was sie Eltern von Jugendlichen im Umgang mit dem Internet rät.

Symbolbild.
Ein Screenshot einer Mail, die das Hasso-Plattner-Institut als Ergebnis auf die E-Mail-Adressen Abfrage versendet. Diese E-Mail-Adresse befindet sich in einer Liste eines Spambots und tauchte im Zusammenhang mit einem Datenleck von Adobe auf.
Autor:

Stephanie Eßer

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