Verletzung
Zeugenaufruf: Schwere Vergewaltigung in Vorarlberg

Nach einem Fest in Gaißau ist am Sonntag früh morgens eine junge Frau im nahen Umfeld des Festes vergewaltigt und schwer verletzt worden. Der Täter ist flüchtig.

Gemeinsam mit ca. 700-1.000 anderen Gästen war eine 20-jährige Frau am Samstagabend auf dem Georgs Fest in Gaißau. Gegen 03:00 Uhr hat die junge Frau dann das Fest mit einem Unbekannten verlassen, die Tat passierte zwischen 03:15 und 03:30 Uhr, in der Riedgasse in Gaißau, vor einem unbeleuchteten und unbewohnten Haus. Gegen 04:30 Uhr rief eine Anrainerin den Notruf.

Die Frau wurde mit schweren Verletzungen im Unterleibsbereich und Verletzungen im Gesicht ins Krankenhaus gebracht, wo sie notoperiert wurde. Den Zeitablauf um die Tatzeit herum konnten die Ermittler bereits zum Teil rekonstruieren – mehrere Zeugen hatten die Frau gesehen. Gegen 03:15 Uhr bemerkten zwei Zeugen in der Nähe des Tatorts auch einen unbekannten Mann, den möglichen Täter.

Personenbeschreibung laut Zeugenbeschreibung:

- Männlich Ca. 20 Jahre, normale Statur, leichter Bauchansatz

- Ca. 170-180 groß

- Kurze Haare

- Sportliche Schuhe

- keinen Bart

- Der Mann könnte Blut an der Kleidung oder Verletzungen am Körper haben

- Der Unbekannte ging laut Zeugen in nord-östliche Richtung, ins Wohngebiet Gaißau

Gegen 04:30 Uhr hat eine Nachbarin aufgrund eines Geräusches nachgesehen und die schwer verletzte Frau gefunden. Sie leistete sofort erste Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Die Beamten der Polizeiinspektion Höchst waren rasch vor Ort und führten sofort örtliche Fahndungsmaßnahmen durch, am Tatort wurden sämtliche Spuren gesichert.

Mit Polizeidiensthunden wurde tags darauf der Weg, über welchen der Mann den Tatort verlassen haben dürfte, abgesucht, sämtliche Anrainer und Zeugen wurden befragt. Insgesamt sprachen die Ermittler mit über 50 Personen. Das Opfer selbst ist noch nicht einvernahmefähig, aber ansprechbar und in stabilem Zustand.

Das Landeskriminalamt wird mit Unterstützung der Polizeiinspektion Höchst die Ermittlungen führen und mit allen verfügbaren Kräften am Fall arbeiten. Man erhofft sich durch weitere Zeugen zusätzliche Hinweise, auch mit der Polizei in der Schweiz und Deutschland wird Kontakt aufgenommen. Die Auswertung der Spuren wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Zeugenhinweise: LKA +43-59133-80-3333 oder jede Polizeidienststelle +43-5913.

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