Kaufbeuren
Wieder zwei Gesichter des Lagerlebens für Polizei

Wie schon im letzten Jahr erlebte die Kaufbeurer Polizei zwei unterschiedliche Einsatztage. Während sie am Freitag eine Vielzahl von Einsatzlagen bewältigen musste, konnte sie sich am Samstag darauf beschränken, das meist friedliche Treiben zu beobachten. Schon zu Beginn des Freitagabend musste die Polizei mehrfach einschreiten und Jugendlichen beim sogenannten Vorglühen Alkoholika abnehmen. Von den eingesetzten Polizeibeamten mussten in diesem Zusammenhang rund 16 Flaschen Sekt/Weingemisch und eine Vielzahl von Zigarettenschachteln sichergestellt bzw. entsorgt werden. Nahezu im 10 Minuten Takt mussten die Einsatzkräfte zu Störungen eilen um Schlimmeres zu verhüten.

Leider gab es aber auch wieder sehr unschöne Szenen, bei denen die Situation nicht mehr allein mit Worten bereinigt werden konnte. Abschreckendes Beispiel war dann in der Nacht ein Jugendlicher, der mit 2,1 Promille seiner Mutter übergeben werden musste. Als schlechtes Beispiel dienten auch ein Erwachsener, der betrunken in Schutzgewahrsam genommen wurde und eine Frau, die total betrunken stürzte, sich dabei verletzte und nicht behandeln ließ.

Auch diese musste in Schutzgewahrsam genommen werden. Bei insgesamt vier Schlägereien leisteten dreimal Beteiligte Wiederstand. Besonders schwer wiegt, dass bei den Einsatzsituationen insgesamt vier Polizeibeamte leicht verletzt, sowie Einsatzgerät beschädigt wurde.

Die Verursacher erwartet nun ein Strafverfahren. In 42 Fällen musste durch die Polizei ein Platzverweis ausgesprochen werden, um in der zum Teil äußerst aggressiven Stimmung Schlimmeres zu verhüten. Ruhiger für die Polizei verlief dagegen der Abend am Samstag. Lediglich 18 mal wurde durch die Polizei ein Platzverweis ausgesprochen, wodurch es zu keiner körperlichen Auseinandersetzung kam.

Lediglich zwei Jugendliche wollten an einem Stand ihr historisches Gewand vervollständigen, wurden aber vom Inhaber gestellt und der Polizei übergeben.

Zwei weitere Personen erwartet noch eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz, weil sie beim Rauchen eines Joints erwischt wurden.

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