Umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller...
Sturm und Unwetter führen zu zahlreichen Einsätzen im Allgäu

Am Montag trafen Unwetter, Sturm, Regen und Hagel das Allgäu.
  • Am Montag trafen Unwetter, Sturm, Regen und Hagel das Allgäu.
  • Foto: Feuerwehr immenstadt
  • hochgeladen von Fabian Mayr

Durch die Unwetter, die am Montag im Allgäu gewütet haben, ist es zu einigen Einsätzen der Polizei und der Feuerwehr gekommen. Laut der Polizei stürzten vereinzelt Bäume und Bauzäune um. Vor allem aber hielten zahlreiche vollgelaufene Keller am späten Montagnachmittag, besonders im Ostallgäu, die Einsatzkräfte auf Trab.

Insgesamt 27 Einsätze

Durch die Unwetterlage verzeichnete die Einsatzzentrale beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West am gestrigen Montag zwischen 17:30 Uhr und 20 Uhr insgesamt 27 Einsätze. Hagelschlag und Starkregen konzentrierten sich dabei hauptsächlich auf den Bereich Füssen. Unter anderem lief Wasser in die Tiefgarage eines Hotelbetriebes in der Bahnhofstraße und in Keller von Wohn- und Geschäftshäuser in und um Füssen. In Kaufbeuren überflutete das Unwetter außerdem eine Unterführung.

Sechs Meter hoher Baum umgeweht

Auch Bauzäune und Bäume wurden umgeweht und beeinträchtigten teilweise den Straßenverkehr in Kempten, Kaufbeuren, Marktoberdorf, Illertissen und Lindau. Am Landwehrplatz in Immenstadt stürzte durch den Sturm ein circa sechs Meter langer Baum um und streifte dabei ein abgestelltes Auto. Dabei entstand geringer Schaden am Fahrzeug. 

60 Meter durch die Wiese geschlittert

Zudem kam es kam es im Ostallgäu und auf der A7 bei Illertissen zu unwetterbedingten Verkehrsunfällen. In Füssen wurden eine 58-jährige Frau und ihr 71-jähriger Ehemann leicht verletzt, nachdem der Fahrer eines Taxis wegen Aquaplaning und nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und 60 Meter durch die Wiese schlitterte. Am Taxi entstand Sachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro.

Einsatzzahlen noch nicht vollständig

Bei Unwetterlagen arbeiten vor allem die Feuerwehren und kommunale Bauhöfe zahlreiche Einsätze ohne die Unterstützung der Polizeikräfte ab. Aus diesem Grund sind die Einsatzzahlen der Polizei zufolge noch nicht abschließend zu betrachten.

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