Poserverhalten und technische Manipulationen
Poser- und Tuningszene kontrolliert: Polizei stellt vier Autos sicher

Die Polizei hat am Wochenende verstärkt die Posing- und Tunerszene kontrolliert. (Symbolbild)
  • Die Polizei hat am Wochenende verstärkt die Posing- und Tunerszene kontrolliert. (Symbolbild)
  • Foto: Nerivill von Pixabay
  • hochgeladen von Svenja Moller

Am vergangenen Freitag haben die Polizeipräsidien Oberbayern Nord, Oberbayern Süd, Schwaben Süd/West und Schwaben Nord gemeinsam in einer Schwerpunktaktion die regionalen Tuning- und Poserszenen kontrolliert. Die Präsidien stellten nach eigener Aussage in den vergangenen Wochen fest, dass die Szene wieder vermehrt lokale Treffpunkte aufsucht. Die Treffen haben dabei regen Zulauf - auch von außerhalb. Bei den Kontrollen stellte die Polizei neben Verhaltensverstößen (überwiegend Poser) auch Manipulationen und unzulässige Umbauten an Fahrzeugen (überwiegend Tuner) fest. 

16 Verstöße im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Auch die Kontrollgruppe Poser und Tuningszene des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West führte am Freitag und am Samstag zahlreiche Kontrollen von Tuningfahrzeugen durch. Trotz der schlechten Witterung stellten die Beamten insgesamt 16 Verstöße fest. Diese gingen von sogenanntem Poserverhalten, wie "Auspuff knallen lassen", bis hin zu technischen Manipulationen.

Die Polizei stellte am Wochenende vier Fahrzeuge sicher. Ein Sachverständiger soll sie begutachten. Weitere acht Fahrzeuge durften nicht weiterfahren, weil ihre Betriebserlaubnis erloschen war. Überwiegend waren manipulierte Auspuffanlagen oder nicht in den Fahrzeugdokumenten eingetragene Tieferlegungen Grund für die Beanstandung.

20-Jähriger wird zweimal kontrolliert

Der Spitzenreiter im Hinblick auf die Lautstärke war ein BMW aus Kempten, der bei einer Schallpegelmessung anstatt der eingetragenen 82 dB auf einen Wert von 101 dB kam. Ein 20-Jähriger aus Memmingen wurde gleich zweimal kontrolliert. Beim ersten Mal hatten die Beamten ihn die Betriebserlaubnis entzogen. Weil er mit dem mangelhaften Autos wieder durch die Stadt fuhr, erwartet ihn ein doppelt so hohes Bußgeld wie bei der ersten Anzeige.

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