Vernetzung
Polizeipräsidien Kempten und Ulm sowie Bundespolizei intensivieren die Zusammenarbeit

Vor wenigen Wochen fand eine überregionale Stabsrahmenübung statt, an der neben den Führungsstäben des Präsidiums Ulm und des Präsidiums Schwaben Süd/West auch Beamte der Bundespolizei teilnahmen. Im Präsidium Ulm trafen sich nun Führungsbeamte der drei Behörden, um die Ergebnisse der Großübung nachzubereiten.

Hauptzielrichtung der Übung war eine möglichst enge EDV-Vernetzung der beteiligten Behörden sowie das Zusammenwirken in einer dynamischen Einsatzlage, die ihren Ausgang in Bayern hatte und sich schließlich nach Baden-Württemberg verlagerte.

Die Polizeivizepräsidenten Hubertus Högerle (Ulm) und Guido Limmer (Schwaben Süd/West) sowie Polizeidirektor Reinhard Pürkenauer (Bundespolizei) zeigten sich hocherfreut über die während der gesamten Übung stabil funktionierende EDV-Technik.

So waren alle beteiligten Behörden in Echtzeit über die jeweilige Landesgrenze und Zuständigkeitsgrenzen hinweg verbunden und konnten in Sekundenschnelle Informationen austauschen. Insbesondere bei dynamischen Einsatzlagen sei dies für die Stabsarbeit ein unschätzbarer Vorteil, welcher in der Vergangenheit in dieser Form noch nicht möglich war.

Zusätzlich bestand über Digitalfunk eine direkte Sprechfunkverbindung zwischen den beteiligten Polizeikräften in Kempten, Ulm und Stuttgart. Auch dies wäre mit der früheren Analogfunktechnik nicht möglich gewesen.

Ein weiterer Besprechungspunkt war das taktische Zusammenwirken von Kräften der Landespolizei aus Bayern und Baden-Württemberg mit Dienststellen der Bundespolizei. Auch hier zeigte sich, dass die Behörden dank einer kollegialen Zusammenarbeit in der Alltagsorganisation auch gut gerüstet sind, um schwierige Sonderlagen zu bestehen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ