Cyber Week
Polizei Schwaben Süd/West gibt Tipps: Vorsicht bei der Schnäppchenjagd

In der sogenannten Cyber Week vom 19. bis 26. November 2018 locken Online-Händler wieder mit vielen Schnäppchen. Aber Shopper sollten vorsichtig sein: Unter den Anbietern tummeln sich viele Betrüger. 

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West gibt Tipps, wie Sie Fake-Shops und Betrüger im Internet erkennen und sicher Ihre Schnäppchen ergattern können, ohne in miese Fallen zu tappen.

Bei Fake-Shops handelt es sich um gefälschte Online-Shops, deren Webseiten oftmals nur schwer von denen seriöser Händler unterschieden werden können. Auf dieser Seite stellen die Betrüger einen kompletten Laden nach und gaukeln top Angebote vor, die auch bebildert, beschrieben und bewertet sein können.

Nach abgeschlossener Bezahlung bekommen Sie natürlich keine Ware zugesandt. Das Geld ist futsch. So erging es auch einem 77-jährigen Ostallgäuer, der 1.250 Euro für ein E-Bike bezahlte, das er nie bekam. Die Spur zu den Betrügern führt meist nach Asien - eine Strafverfolgung ist in den meisten Fällen aber nicht möglich. 

Wie erkennen Sie einen Fake-Shop?

  • Überdurchschnittlich hohe Preisnachlässe auf sämtliche Artikel.
  • Das Impressum ist unvollständig oder auffällig.
  • AGB fehlen, sind fehlerhaft oder wurden von fremden Seiten kopiert.
  • Hohe Anzahl an positiven Kundenbewertungen auf sämtliche Artikel. 
  • Tippfehler, unvollständige Sätze und Übersetzungsfehler
  • Als einzige Bezahlmethode wird die Zahlung per Vorkasse oder Kreditkarte verlangt.

Wenn Sie sich unsicher sind, nehmen Sie am besten Kontakt zum Online-Händler auf - wenn Sie den Anbieter nur per Mail kontaktieren können, sollten sie schonmal skeptisch werden. Recherchieren Sie im Internet nach dem Shop und der Adresse. Werden Gütesiegel angegeben, machen Sie eine Gegenprobe und überprüfen Sie diese. Spätestens, wenn Sie die Ware bezahlen möchten und die Überweisung nur per Vorkasse oder Kreditkarte möglich ist, sollten Sie einen Rückzieher machen und den Vorgang abbrechen.

Was ist zu tun, wenn Sie schon Betrugsopfer wurden?

Sollten Sie das Geld schon überwiesen haben, nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrer Bank auf und klären Sie ab, welche Möglichkeiten zum Rücktransfer bestehen. Sammeln Sie alle Belege wie Kaufvertrag, Bestellbestätigung, Schriftverkehr und einen Bildschirmabzug des Angebots. Lassen Sie die vorhandenen Unterlagen von der Verbraucherzentrale prüfen und erstatten Sie persönlich Strafanzeige bei der Polizei.

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