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Kempten
Neues zum witterungsbedingten Unfallgeschehen im Allgäu

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verzeichnete heute im Zusammenhang mit den Schneefällen ein erhöhtes Unfallaufkommen. Derzeit sind die Straßenverhältnisse aber wieder deutlich normalisiert.

Aufgrund der einsetzenden Schneefälle in der vergangenen Nacht stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle bereits in den frühen Morgenstunden. Die Straßen waren wegen des gestrigen Regens und der einsetzenden Kälte winterglatt und durch die folgenden Schneefälle zusätzlich schneebedeckt.

Nachdem im morgendlichen Berufsverkehr, insbesondere in der Zeit zwischen 07.30 und 08.30 Uhr, eine deutliche Unfallhäufung zu verzeichnen war, kam es am späteren Vormittag zu einem Rückgang der Unfallmitteilungen, da sich der Großteil der Kraftfahrer auf die für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlichen Verhältnisse eingestellt hatte.

Dennoch mussten im Zeitraum von Mitternacht bis 16.00 Uhr im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West 118 Verkehrsunfälle registriert werden. Bei 25 dieser Verkehrsunfälle wurden 27 Personen leicht verletzt.

Da das durchschnittliche Unfallaufkommen im Präsidialbereich bei knapp 70 Verkehrsunfällen liegt, kann das Unfallaufkommen als deutlich erhöht bezeichnet werden.

Die überwiegende Zahl dieser Unfälle waren alleinbeteiligte Rutschunfälle, die im Straßengraben oder an einem anderen Hindernis endeten. Meist war die Unfallursache die nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit bei den herrschenden Witterungsbedingungen. Der Gesamtsachschaden bei den Verkehrsunfällen wird derzeit auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Geografisch konnte sich kein deutlich Unfallschwerpunkt heraus kristallisieren. Eine Häufung von an Anhöhen hängen gebliebenen Fahrzeugen, wie beispielsweise Lkw, war jedoch im südlichen Allgäu und im Landkreis Lindau festzustellen. Hier kam es auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, auch auf den Autobahnen durch Lkw, vor allem an den Zu- und Abfahrten. Überall waren die Räum- und Streudienste im Dauereinsatz. Folgender beispielhafter Verkehrsunfall verursachte eine längere Straßensperrung.

Längere Verkehrssperrung bei Markt Rettenbach

In Markt Rettenbach, Lkr. Unterallgäu, kam es beispielsweise zu einer länger andauernden Verkehrssperrung, da ein umgestürzter Lkw geborgen werden musste. Der 63-jährige Fahrer eines Lkw befuhr gegen 09.40 Uhr die Staatsstraße 2013 von Markt Rettenbach kommend nach Eutenhausen. Infolge nicht angepasster Geschwindigkeit bei den winterlichen Straßenverhältnissen kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der Lkw kippte nach rechts um und blieb in einem angrenzenden Acker zum Liegen. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt über 5.000 Euro. Für die Dauer der Bergung, welche erst gegen 13.15 Uhr begonnen werden konnte, musste die Fahrbahn komplett gesperrt werden. Davor war es zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Bergung dauerte bis 15.15 Uhr. Fahrzeuge der Straßenmeisterei waren zur Absicherung im Einsatz.

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