Regelungen
Kontrollen der Ausgangsbeschränkungen im Allgäu: Polizei zieht positive Zwischenbilanz

Symbolbild.

Die Polizei zieht bisher eine positive Bilanz was das Verhalten der Bürger in der aktuellen Situation betrifft. In Relation zu der Anzahl der Kontrollen treffe die Polizei auf nur wenige Personen, die ohne triftige Gründe unterwegs seien, erklärt Polizeipräsident Werner Strößner in einer Mitteilung. "Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin an den Regelungen der Rechtsverordnung zu orientieren, sich vernünftig und solidarisch zu verhalten", so Strößner weiter.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West führten die Polizisten im Zeitraum vom 21. bis 27. März (6:00 Uhr) insgesamt 14.552 stichprobenartige Kontrollen durch. Dabei stellten sie 440 Verstöße fest und erstatteten 292 Anzeigen. Die Überprüfung der vorläufigen Ausgangsbeschränkung ist laut Polizei auch weiterhin ein Schwerpunkt ihrer derzeitigen Arbeit, die im Hinblick auf die Unterbrechung der Infektionsketten und für den Gesundheitsschutz aller notwendig ist.

Problem speziell im Alpenraum

"Ein Problem, das sich speziell im Alpenraum abzeichnet, ist die Art und Weise, wie der verbliebene Freiraum für Hobby und Sport an der frischen Luft genutzt wird", teilt die Polizei mit. Demnach bewegten sich Tourengänger zum Beispiel am Riedberger Horn "dicht an dicht".

Die Polizei weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass alle angehalten sind, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. "Denken Sie bitte an Ihre und die Gesundheit anderer, aber auch an die Risikogruppen wie ältere Menschen oder Vorerkrankte", appelliert die Polizei.

Motorradfahren derzeit nicht als Freizeitvergnügen

Alleine oder mit einer Person aus dem gemeinsamen Haushalt bleiben Wandern und Bewegung an der frischen Luft erlaubt. Die Polizei bittet allerdings darum, die Bewegung an der frischen Luft nur in der unmittelbaren näheren Umgebung durchzuführen.

Das Motorradfahren dürfe allerdings momentan nicht vor dem Hintergrund des Freizeitvergnügens gesehen werden, sonder als reines Transportmittel. Laut Polizei sind Motorradfahrten wie Autofahrten auch nur mit triftigem Grund (Arbeit, Arzt, Einkaufen...) erlaubt.

Weitere Ausbreitung des Virus verlangsamen

"Derzeit geht es nicht darum, die Rechtsverordnung zu seinem eigenen Vorteil auszulegen, sondern gemeinsame Solidarität im Kampf gegen das Virus zu zeigen", so die Polizei. Deshalb appellieren die Beamten an die Verantwortung jedes Einzelnen, Freizeit-Fahrten zu unterlassen. "Wenn sich mehrere Personen zu Ausflugszielen aufmachen, führt dies dort wiederum zu Gruppenbildung", erklärt die Polizei weiter.

Es gehe darum, die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und damit eine Überbelastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Das Zusammentreffen von Menschen müsse reduziert werden. "Denn je weniger Menschen in diesen Tagen zusammenkommen, umso geringer ist die Chance des Erregers, überzuspringen", teilte die Polizei mit.

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