Internet-Kriminalität - Teil 9.
"Fee-Scam" eine vergleichsweise neue Betrugsmasche

Beim Gebührenbetrug oder "Fee-Scam" handelt es sich um eine vergleichsweise neue Masche. (Symbolbild)
  • Beim Gebührenbetrug oder "Fee-Scam" handelt es sich um eine vergleichsweise neue Masche. (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Julian Hartmann

Beim Gebührenbetrug oder "Fee-Scam" handelt es sich um eine vergleichsweise neue Masche. Ein Geschädigter erhält falsche Zahlungsaufforderungen zugesandt, die angeblich von Behörden wie dem Amtsgericht stammen. Dort werden vermeintliche Gebühren, beispielsweise für Bekanntmachungen in Handelsregistern, erhoben. Die Gebühren sollen binnen drei Werktage nach Erhalt der Zahlungsaufforderung beglichen werden.

Die Betrüger versuchen vorzutäuschen, dass es sich um eine rechtmäßige Forderung handelt. Dies soll durch einen amtlichen Charakter unterstrichen werden, dazu wird beispielsweise die Bezeichnung des lokalen Amtsgerichts und der Bundesadler verwendet.
Zahlungen sind dann an Konten von Internetbanken zu richten.

Prävention:

  • Überprüfen Sie Forderungen genau auf ihren Hintergrund.
  • Fragen Sie gegebenenfalls selbst bei der versendenden Behörde nach, suchen Sie sich die Nummer aber selbst aus dem Telefonbuch.
  • Forderungen von Behörden werden niemals auf Privatkonten überwiesen. Seien Sie misstrauisch, wenn ein privater Empfänger genannt ist.

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