Coronavirus
Erste Bilanz der Polizei zur Ausgangsbeschränkung: Überwiegender Teil der Allgäuer verhält sich positiv

Polizei (Symbolbild)
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Daheim bleiben! Mit der Ausgangsbeschränkung hat die Bayerische Staatsregierung den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern relativ klare Vorgaben gemacht, wie jeder mithelfen soll, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die meisten Allgäuer verhalten sich verantwortungsbewusst und beachten die Ausgangsbeschränkungen. Zu dieser Erkenntnis kommt die Polizei nach den ersten Tagen der Ausgangsbeschränkung in Bayern.

Bereits am Wochenende waren demnach rund 200 Polizeibeamte gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West im Einsatz und haben 5.500 Kontrollen durchgeführt, dabei auch private und kommerzielle Veranstaltungen und die Gastronomie kontrolliert. Bei rund drei Prozent der Kontrollen gab es Beanstandungen, laut Polizei in Anbetracht der Beschränkungen "ein sehr positives Fazit".

Insgesamt wurden bis Montagmorgen, 06:00 Uhr, über 5.500 Kontrollen durchgeführt. Die eingesetzten Beamten achteten unter anderem auf durchgeführte kommerzielle und private Veranstaltungen sowie geöffnete Gastronomiebetriebe und Geschäfte. Ein Hauptaugenmerk lag auf der Einhaltung der Ausgangsbeschränkung.

Mehr Arbeit machten der Polizei die vielen Anrufe der Bürgerinnen und Bürger. Viele Menschen hatten Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen, wählten dafür teilweise sogar die Notrufnummer 110. Sinnvoller wären hier:

  • Die Hotline der Bayerischen Staatsregierung für Fragen in Sachen Corona: 089/122220 (Mo-Do 8-18 Uhr, Fr 8-16 Uhr)
  • Das Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege - Bürgertelefon für medizinische Fragen und zur Allgemeinverfügung: 09131/368085101 (Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr)
  • Bayerisches Staatsministerium des Inneren: Häufige Fragen im Zusammenhang mit Corona: https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

Polizeipräsident Werner Strößner zu den Ereignissen: „Wir appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, auch weiterhin verantwortungsvoll und besonnen mit den Vorgaben umzugehen und sich daran zu halten." Die Regelungen in der Allgemeinverfügung seien keine Schikane, sondern dienten dem Schutz der eigenen und der Gesundheit anderer in dieser ernstzunehmenden Lage. Falls die Schutzmaßnahmen nicht beachtet würden, werde die Polizei "konsequent einschreiten, Verstöße gegen die Allgemeinverfügung unterbinden und Verfahren einleiten", so Strößner in einer Pressemitteilung der Polizei.

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