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Allgäuer Polizei: Über 5.300 Kontrollen und 540 Ermittlungsverfahren am Osterwochenende

Personenkontrolle durch Polizeibeamte. (Archivbild)
  • Personenkontrolle durch Polizeibeamte. (Archivbild)
  • Foto: Bundespolizei
  • hochgeladen von David Yeow

Die Allgäuer Polizei ist am Osterwochenende zu 284 Corona-Einsätzen ausgerückt und hat mehr als 5.300 Kontrollen durchgeführt. In 863 Fällen mussten die Beamten das Verhalten der kontrollierten Personen beanstanden und wiederum 540 Mal ein Ermittlungsverfahren einleiten.

Im Bezug auf die Einsatzzahlen war dabei der Ostersamstag der arbeitsreichste Tag für die Polizei. Während die Beamten am Karfreitag zu rund 45 Corona-Einsätzen ausrücken mussten, waren es am Ostersamstag 136 Einsätze. Etwas ruhiger verlief der Ostersonntag mit 93 Einsätzen und am Ostermontag zählten die Beamten nur noch 10 Einsätze bis in die Mittagsstunden. Insgesamt bezeichnete das Polizeipräsidium die Bilanz als positiv - die Bevölkerung hätte sich besonnen verhalten. Der überwiegende Teil der Menschen habe sich an die Regelungen gehalten.

Die Kontrollen wurden am Wochenende täglich von 250 bis 300 Beamten durchgeführt. Dabei seien die Allgäuer Polizisten auch von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt worden, so das Präsidium weiter. In den Bergregionen wurden für die Kontrollen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. 

Wenig Verkehr über das Osterwochenende

Die Allgäuer Polizei bezeichnete die Verkehrslage in den vergangenen Tagen als insgesamt extrem ruhig. Auswärtige Fahrzeuge seien nur vereinzelt festgestellt worden. Die meisten kontrollierten Autofahrer und Motorradfahrer konnten triftige Gründ für die Fahrt angeben. 

Zwei durchgeführte Geschwindigkeitsüberwachungen am Samstag und Sonntag auf der B19, bzw. der B16 ergaben, dass nur rund 15 Prozent der sonst an vergleichbaren Tagen gezählten Autos unterwegs waren. 

Sporadische Kontrollen führte die Polizei auch an Ausflugszielen in den Bergen durch. Einen besonderen Andrang an Wanderern konnten die Beamten nicht feststellen.

In Bad Hindelang kontrollierten Polizisten einen Klettergarten. Hier tragen die Beamten am Freitag auf insgesamt 15 Kletterer. Zehn Personen waren dabei Familien, bzw. aus dem gleichen Haushalt. Gegen 5 Personen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren ein. 

In Wertach überprüften die Beamten einen Gleitschirmflieger. Der Mann zeigte sich uneinsichtig, eine Start- bzw. Landeerlaubnis konnte er allerdings nicht vorweisen. 

Im Bereich Füssen verzeichnete die Polizei dagegen verstärkt auswärtige Fahrzeuge. Laut dem Polizeipräsidium seien rund 70 Prozent aller festgestellten Fahrzeuge aus anderen Zulassungsbezirken gewesen - darunter aus Augsburg, München, Starnberg und dem angrenzenden Baden-Württemberg.
Kontrollen.

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