Soziales
Zwölf Gruppen aus der Region nehmen an 72-Stunden-Aktion teil

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Kürzlich fand deutschlandweit die 72-Stunden-Akion des Bundes Deutscher Katholischer Jugenden (BDKJ) unter dem Motto 'Uns schickt der Himmel' statt. Im Ostallgäu haben sich zwölf Gruppen beteiligt – darunter auch die Pfarrjugend Herz-Jesu aus Neugablonz.

Zwölf Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 20 Jahren um Manuel Chmiel haben vom 13. bis 16. Juni dazu beigetragen, 'die Welt ein bisschen besser zu machen'. Ziel der 72-Stunden-Aktion war es, dort anzupacken, wo es sonst keiner tut, beziehungsweise die Mittel fehlen.

Im Vorfeld traf sich die Gruppe bereits um über das Projekt zu diskutieren. Als Kooperationspartner wurde die Lebenshilfe in Kaufbeuren gefunden. Dort sollte ein Pavillon errichtet werden. Allerdings kam es anders. Rund vier Wochen vor der Aktion musste die Lebenshilfe der Pfarrjugend Herz-Jesu absagen, da keine betreuende Person gefunden wurde.

In relativ kurzer Zeit wurde in Zusammenarbeit mit dem Koordinierungskreis der 72-Stunden-Aktion ein neuer Partner für Donnerstag und Freitag gefunden: die Irseer Kreis Versand gGmbH, eine Einrichtung für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Die Jugendgruppe freute sich, dort auch in Kontakt mit den Menschen treten zu können.

Am ersten Tag wurden ab 17 Uhr zuerst zahlreiche Blumen im Eingangsbereich umgetopft, zwei Bänke abgeschliffen, grundiert und gestrichen. Um 19 Uhr hieß es dann 'Feierabend'.

Am Freitag waren viele Schüler vom Unterricht befreit – wer schon arbeitete nahm sich frei. So traf man sich um 8.30 Uhr wieder beim Irseer Kreis Versand. Dort führte Geschäftsführer Bertram Sellner durch die Einrichtung. Dabei hatten die Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit, die dort arbeitenden Menschen kennenzulernen. Anschließend wurde das Gartenhaus neu gestrichen.

Auch die Bänke vom Vortag bekamen einen zweiten Anstrich. Gegen 14 Uhr ging es zurück zur Herz-Jesu-Kirche, wo der zweite Teil des Projektes startete: Es wurde mit dem Schneiden einer Hecke begonnen, die einen Weg hinter dem Kirchturm komplett zugewuchert hatte. Am Samstag ab 8.30 Uhr ging es weiter.

Nach dem Mittagessen fuhr man noch einmal nach Kaufbeuren, um dem Gartenhaus den letzten Anstrich zu verpassen. Der Abend klang im Bunten Garten in Neugablonz aus, wo die Pfarrjugend ein Grillfest besuchte. Dieses wurde von der Tau-Time-Gruppe, die ebenfalls an der 72-Stunden-Aktion teinahm, organisiert.

Am Sonntag begannen die Arbeiten erst nach dem Gottesdienst. Dann wurde zusammengekehrt und das Moos vom Weg gekratzt. Eine mühsame Arbeit, aber gerade diese hat besonders Spaß gemacht. Zudem wurden rund 150 Stühle mit dem Dampfreiniger abgestrahlt. Um etwa 17 Uhr wurde gemeinsam bei einem '72-Stunden-Kuchen' auf das geleistete zurück geblickt – alle waren sich einig: 'Es war voll cool!'

Die gesamte Gruppe hat an der Aktion vor allem begeistert, wie groß die Arbeitskraft und der Wille waren. Jeder konnte mitmachen und als man sah, wie schnell es voran ging, stieg die Motivation nochmals. Die Kinder und Jugendlichen freuen sich bereits auf die nächste Aktion.

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