Zwischen Schwarzem Kreuz und Bergwerk

Pforzen/Irsee | fro | Demnächst können sich Wanderer an einem lauschigen Picknick-Plätzchen am Riedgraben zwischen Pforzen und Irsee mitten im Wald über Geschichte und Legenden Gedanken machen: Am Freitag eröffnen nämlich die Bürgermeister der Gemeinden den Rad- und Wanderweg von Ingenried über das Schwarze Kreuz oder von Pforzen über den Moosberg nach Irsee. 'Es ist besser, die Wanderer vernünftig zu führen, als dass sie sich verirren', meint Maximilian Haug, Bürgermeister von Pforzen.

Die Gemeinde hatte relativ früh angefangen, Rad- und Gehwege in die umliegenden Gemeinden, Gemeindeteile und nach Kaufbeuren zu bauen. Manche Wege wurden vom Straßenbauamt mitfinanziert, andere waren trotzdem 'sündhaft teuer' wie der Gehweg nach Neugablonz - 'der ist aber wegen des Freibades wichtig', so der Bürgermeister. Die vom Landratsamt initiierte Aktion 'Wanderwegenetz Ostallgäu', wodurch die hiesigen Gemeinden durch ein Wegenetz verbunden und einheitlich ausgeschildert werden sollen, um auch attraktiver für Touristen zu werden, stieß also in Pforzen auf Wohlwollen. 'Wir haben die restlichen Wege verbessert und ausgeschildert', erklärt Haug.

Gleichsam das letzte große Stück war der Wanderweg nach Irsee. 'Wir hatten auch Anfragen, wann es endlich eine andere Verbindung als den Weg an der OAL 12 nach Irsee gibt.' Nun wurde eine Steigung am Moosberg und vor allem ein Holzsteg über den Riedgraben gebaut - sowie zwei Rastplätze mit Tischen und Stühlen. Während der Weg von Pforzen über den Golfplatz und die Hammerschmiede zum Riedgraben führt, verläuft er von Ingenried über das Schwarze Kreuz dorthin - das sei 'der historische Fußweg von Bad Wörishofen', teilt Josef Freuding vom Landschaftpflegeverband mit. Auf Irseer Flur streift der Weg übrigens das alte Bergwerk und endet in der Alten Poststraße.

Neben der Gemeinde Pforzen, die den Großteil der Arbeit und der Finanzen leistete, beteiligten sich auch Vereine an dem Ausbau, so Freuding.

Beschilderung noch nicht fertig

Die Gemeinde Irsee hat auf ihrer Flur ein kleines Stück Weg durch den Wald gebaut. 'Wir sind für den Ausbau der Wanderwege, deshalb ist da auch einiges passiert', meint Dritte Bürgermeisterin Inge Lechner. Die Gemeinde hat zudem weitere Wege richten lassen. 'Aber wir sind noch nicht fertig. Es fehlt teilweise noch die Beschilderung, und Teilstücke sind noch zu sanieren', so Lechner.

Beim neuen Weg ist zudem Baisweil noch nicht an Pforzen angeschlossen - 60 Meter fehlten noch auf Baisweiler Grund.

Die offizielle Präsentation des Weges findet am kommenden Freitag, 7. September, um 13.30 Uhr statt. Es geht los am Kirchplatz in Ingenried.

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