Zwischen Rock, Soul und Lindenberg

Lindenberg Sein Name ist in Lindenberg bekannt, seine Musik hat hierzulande noch niemand gehört: Daniel Berlinger, Sänger, Pianist und Komponist aus Berlin und Neffe des Lindenberger Arztes Dr. Roland Berlinger stellt mit seiner Band 'Berlinger' am Freitag beim Kleinkunstverein KiK seine eigene Mischung aus Soul, Britpop, Motown und Rock vor. Im Gespräch mit Ingrid Grohe versucht der 27-jährige Bandleader, seine Verbindungen zum Westallgäu zu beschreiben.

Herr Berlinger, gibt es musikalische Verbindungen zwischen Ihnen und dem Westallgäu?

Daniel Berlinger: Das ist eine schwierige Frage. Ich kenne den Liedermacher Werner Specht. Dass der so ähnlich klingt wie ich, bezweifle ich allerdings.

Wie beschreiben Sie Ihre Musik?

Berlinger: Die Songs, die ich schreibe, sind zwischen Rock und Soul angesiedelt. Es ist ein abwechslungsreicher, dynamischer Mix, es gibt Balladen, aber auch Rocksound, der richtig nach vorne geht und tanzbar ist. Einzigartig bei unserer Mischung sind die groovenden Elemente, die immer dazugehören.

Wie eng sind denn die Bande, die Sie mit Lindenberg verbinden?

Berlinger: Ich mag die Stadt sehr gerne. Das geht vor allem über die persönliche Schiene. Meine Verwandtschaft wohnt hier. Ich war in der Kindheit oft die Sommerferien über in Lindenberg.

Der Name der Band stellt Sie ja eindeutig in den Mittelpunkt des Quartetts. Wie kommen die anderen Musiker mit Ihrer Dominanz klar?

Berlinger: Ach, das war von Anfang an klar. Ich bin der kreative Kopf, der Songwriter, Sänger. Es war die Idee unseres Schlagzeugers, die Band so zu nennen.

War es schwer, Ihre Kollegen zu einem Ausflug in die Provinz zu bewegen?

Berlinger: Nein, im Gegenteil, die kommen gerne. Es ist ja - wie ich hoffe - ein gut beworbener Gig. Wir spielen öfter in München, auch in Frankfurt. In der Großstadt ist es viel schwieriger, die Anonymität zu durchbrechen. Der Aufwand ist groß, dort ein Konzert gut zu promoten und sich herauszuheben aus der Masse. Durch die persönlichen Beziehungen ist es in Lindenberg sicher leichter, Fuß zu fassen.Wir hoffen auf ein volles Haus und dass wir umjubelt begrüßt werden - und natürlich, dass unsere Musik ankommt.

Fahren Sie am Samstag gleich zurück in die Bundeshauptstadt oder genießen Sie noch ein bisschen die Westallgäuer Landluft?

Berlinger: Ich hoffe, dass ich noch eine Woche dableiben kann. Mal schauen, was die Terminplanung hergibt. Die anderen Bandmitglieder fahren zurück.

Das Konzert am Freitag, 15. Februar, beginnt um 20.30 Uhr im Lindenberger 'Kura Kura', Einlass ist um 19 Uhr. Karten sind erhältlich unter (08387) 99107 oder

www.kik-lindenberg.de

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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