Kaufbeuren
Zum Wohl der Familien

Ganztagsbetreuung für Schulkinder, flexible Arbeitsplätze für Mütter, mehrsprachige Bildungsangebote für Eltern, Leihomas, gute und günstige Verkehrsverbindungen sowie eine Datenbank mit allen wichtigen Adressen und Angeboten: Für Familien soll das Leben in Kaufbeuren in absehbarer Zeit noch attraktiver werden. Dafür sorgt das «Kaufbeurer Bündnis für Familie», das rund 60 engagierte Institutionen und Vereine der Stadt jetzt gegründet haben.

Datenbank bald online

Die Datenbank rund um Familien soll schon im nächsten Jahr online und gedruckt vorliegen. An ihr wird bereits gearbeitet, seit das Bündnis 2007 mit einem «runden Tisch» vorbereitet wurde, erzählt Familienbeauftragte Elke Schad. Familien, Vereine und Institutionen finden in der Datenbank übersichtlich und komplett die Adressen und Angebote aller relevanten Einrichtungen - vom Kinderschutzbund über Beratungsstellen, Frauenhaus, Kleiderkammern bis hin zum Mehrgenerationenhaus. Damit sollen Ratsuchende rasch zur richtigen Stelle kommen oder vermittelt werden.

Auch die Ganztagsbetreuung an Schulen will das Bündnis möglichst rasch realisieren - sie soll Thema bei der nächsten Jugendhilfeausschusssitzung sein. Angedacht sind Hausaufgabenbetreuung, Tutoren für Jugendliche und verschiedene Aktivitäten in Richtung «Sprungbrett Bildung». Für die Mit-Finanzierung ist ein Fonds im Gespräch. Außerdem wollen sich die Bündnispartner um flexible Arbeitsplätze bemühen - etwa durch einen Aufruf an Unternehmen oder eine Börse für flexible Arbeitsstellen.

Bei der Gründungsversammlung entwickelten die Teilnehmer eine wahre Ideenflut zur weiteren Unterstützung von Familien.

So sollen auf lange Sicht Generationen übergreifende Projekte wie Leihomas, Senioren als Nachhilfelehrer, aber auch ein Einkaufsdienst von Jugendlichen für Senioren angegangen werden. Die Bündnispartner möchten außerdem junge Eltern in ihrer neuen Aufgabe unterstützen und anleiten. Ein Beitrag zur Integration sind unter anderem die zweisprachig geplanten Bildungsangebote, etwa zum Thema Legasthenie. Ein Projekt befasst sich mit verbesserten und preisgünstigen Verkehrsanbindungen, einer Mitfahrzentrale für Kids, einer möglichen «Familien-Card» und der Nutzung schulischer Räume in den Ferien.

Zunächst einmal sind die Mitglieder aller Projektgruppen mit Bestandsaufnahmen und Bedarfsermittlungen beschäftigt. Dann werden die Projekte nach und nach in die Tat umgesetzt. Elke Schad will dabei immer wieder Anstöße geben, um die hohe Motivation der Teilnehmer bei der Gründungsversammlung zu erhalten - zum Wohl der Familien in Kaufbeuren.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019