Kino
Zum vierten Mal Preisträger der Filmzeit Kaufbeuren prämiert

Die Auszeichnung zur 'Filmzeit Kaufbeuren' ist ein kleiner, goldener Hase namens 'Blasi' - 'Der spiegelt Kaufbeurens Charme wider', erklärte Festivaleiter Roman Harasymiw bei der Preisverleihung des Autorenfestivals.

"Wir sind klein und bescheiden, aber auch wachsam und flink und wollen uns in der Welt behaupten. Wie der Hase." Das ist scheinbar gelungen. Denn die Jury, die alle 29 Filme bewertete, fand, dass "die großen Städte sich ein Beispiel an der Wertachstadt nehmen sollten"

Nach der Vorführung des Abschlussfilms 'Der kostbare Gast' von Dominik Graf traten alle Verantwortlichen vor das Publikum. Fast wie am Ende einer Theatervorführung standen die zehn Initiatoren bei der Verkündung der Preisträger auf der Bühne des Stadttheaters. Darunter die Jury mit Schauspieler Olaf Krätke, Georg Seitz (Ressortleiter für Film und Fernsehen bei der Zeitschrift 'Bunte') und die freie Filmemacherin und Autorin Bettina Höchel. Das vierte Jurymitglied, Kamerafrau Sophie Maintigneux, musste absagen. 'Wir durften an einem genialen, kleinen Autorenfestival teilnehmen', sagte Höchel. 'Die Festivalinitiatoren haben 29 echte Perlen in allen Genres ausgesucht.'

Nach dem viertägigen Kinomarathon standen die Siegerfilme unter den 'echten Perlen' fest. 'Das Heimweh der Feldforscher' von Robert Gwisdek wurde in der Sparte 'Kunstfilm' ausgezeichnet. 'Jessi' von Mariejosephin Schneider gewann den Jurypreis, und 'Halbe Portionen' von Martin Busker konnte das Publikum überzeugen.

Da galt es, einige für sich zu gewinnen, denn im Vergleich zum Vorjahr waren es rund 250 Besucher mehr. 'Es ist schön, dass 550 Zuschauer die Arbeit der Einzelnen schätzen. Wir waren leider erfolgreich', sagt Festivalleiter Roman Harasimiw und lacht. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit falle da schon eine große Belastung ab. Dennoch habe sich der Aufwand gelohnt.

'Ich habe mir oft überlegt, warum ich das mache. Und immer ziehe ich das Fazit, dass man etwas für die Stadt und die Region tun muss.' Laut Harasimiw brauche Kaufbeuren 'frischen Wind durch geistige Nahrung'. 'Wir haben erst wenig Erfahrung', erklärt der Festivalleiter. 'Vom Würstchen bis zur Technik – man muss auf alles achten, wenn man unterhaltsam und hochkarätig arbeiten will.'

Programmdirektor Gerald Maas und Harasimiw sind sich einig, dass das Interesse am Kurzfilm nicht nur vom vergangenen bis zu diesem Jahr gewachsen ist, sondern auch noch weiter steigen wird. 'Wir bekommen gutes Feedback. Alle schätzten die Einzigartigkeit, Kreativität und die hohe Qualität der Filme', finden die beiden.

'Da macht es Spaß, so viel Stress im Voraus zu haben.'

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