Zukunft ist, was wir daraus machen

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Kempten | be | Neujahrsempfang der CSU Kempten soll nicht nur alle Jahre wieder ein Dankeschön an die Parteimitglieder sein. Neujahrsempfang ist vor allem für den Vorsitzenden die Gelegenheit, die Erfolge christsozialer Politik darzustellen. Das war auch heuer so, als die CSU ins Kornhaus lud - mit einem Unterschied: Der Neujahrsempfang heuer galt als Auftakt zum Kommunalwahlkampf.

'2007 war ein gutes Jahr'. Davon war Kemptens CSU-Chef Thomas Kreuzer beim Blick auf solides Wirtschaftswachstum, Trendwende am Arbeitsmarkt, Stabilisierung der Sozialsysteme überzeugt. Ganz besonders gut war nach Darstellung des stellvertretenden Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion natürlich das Jahr in Bayern. Doch Ausruhen sei nicht angesagt, schließlich stehe eine Stadt wie Kempten nicht durch Zufall bei der wirtschaftlichen Entwicklung mit an der Spitze Schwabens. Dies sei nämlich das Ergebnis einer verlässlichen Politik - und die wiederum dem Oberbürgermeister mit zu verdanken. Damit dies unter Dr. Ulrich Netzer weiter so bleibe, brauche es eine solide Mehrheit und starke CSU-Stadtratsfraktion.

Denn schließlich, so der amtierende OB und OB-Kandidat, würden die Weichen für die Stadt bis 2014 gestellt. Mit dem Wahlslogan 'Kempten ist Zukunft' will Netzer die Stadt und die Zukunft in Zusammenhang bringen. Kempten biete eine hervorragende Basis für weitere Entwicklung: Als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region, mit einer Arbeitslosenquote unter vier Prozent, als Einzelhandelszentrum, und mit soliden Finanzen spiele Kempten 'in den Augen anderer mit im Konzert der erfolgreichsten Städte Bayerns', so Netzer stolz.

Doch 'Zukunft ist, was wir daraus machen', appellierte der OB an die Bürger, die Stadt mitzugestalten und sich über den richtigen Weg zu unterhalten ('da darf auch mal gestritten werden'). Entscheidend sei auch, dass Stadt und Land gemeinsam den Wirtschaftsraum gestalten. 'Kempten ist Zukunft' bedeute natürlich, konkrete Themen anzugehen. Dazu gehören Klimaschutz und Bildungschancen ('die dürfen nicht von der Herkunft abhängen'). So wolle die Stadt eine Schulentwicklungs-Offensive starten und zwölf Millionen Euro in Schulbauten stecken. Ein familienfreundliches Kempten weiter fördern sei ebenso ein Schwerpunkt wie die Wirtschaft. Neue Gewerbegebiete, Ausbau der FH und Infrastruktur (mit Umsetzung der Nordspange) nannte Netzer weiter. Und die städtischen Finanzen? Die sollen solide bleiben, meinte das Stadtoberhaupt, denn 'wir dürfen keine Schulden, sondern Chancen hinterlassen.'

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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