Bahnunfall
Zugunglück: Gericht spricht Notfallleiter endgültig frei

Das Berufungsgericht in Feldkirch, hat bestätigt, dass den Notfallleiter eines Zugunglücks mit drei Toten keine Schuld trifft. Das Unglück hatte sich im Dezember 2006 auf der Strecke zwischen Bregenz und Lochau ereignet.

Der heute 49-jährige Angeklagte war bereits im April vergangenen Jahres vor dem Bezirksgericht Bregenz vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Ihm war zur Last gelegt worden, bei dem Unfall im Rahmen des Krisenmanagements der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) falsch gehandelt zu haben, indem er statt einer Sperrung der Bahnstrecke lediglich ein Tempolimit für die Züge angeordnet hatte. In der Folge hatte ein Zug drei Personen erfasst und getötet. Laut dem Berufungsrichter sei eine Sperre der Gleise nach den damaligen ÖBB-Richtlinien jedoch nicht zwingend vorgesehen gewesen.

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