Bahn
Zugfahrer im Allgäu müssen an Bahnhöfen häufig frieren

'Unzumutbar' findet es der Kemptener Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Dr. Gerd Müller, dass Bahnreisende im Allgäu frieren müssten. Als Beispiel führt er die Westallgäuer Gemeinde Röthenbach an, wo es ab 1. Januar keinen beheizten Warteraum mehr gibt.

Den Trend, Bahnreisenden an kleineren Bahnhöfen keine Warteräume mehr zur Verfügung zu stellen, gibt es - grob gesagt - seit rund 20 Jahren. Nach der Privatisierung hat sich das Unternehmen von immer mehr Bahnhöfen getrennt. Kommunen kauften sie oder auch Privatleute und Firmen, um diese Liegenschaften anderweitig zu nutzen.

Für Franz Lindemair, Pressesprecher der Bahn in Bayern, ist die Sache klar: 'Der Standard ist für uns das Wetterschutzhäuschen - sprich ein überdachter Unterstand.' Ausnahmen gebe es generell an Knoten- und Endbahnhöfen sowie in größeren Städten. Dort sei mit längeren Wartezeiten zu rechnen und deshalb würden beheizte Warteräume zur Verfügung stehen.

Wie die Situation an den Bahnhöfen im Allgäu ist, lesen Sie in der Allgäuer Zeitung vom 11.12.2013 (Seite 17).

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