Schwarzarbeit
Zollkontrolle auf Baustelle von XXXLutz in Kempten

Gegen 9 Uhr an einer der größten Baustellen des Allgäus: Männer und Frauen in grünen Uniformen steigen aus den weiß-grünen Dienstwagen des Zolls, gehen durch die Lücke im Bauzaun, dorthin, wo gerade der Rohbau des neuen XXXLutz-Möbelhauses hochgezogen wird.

Gut 100 Arbeiter werden die Beamten kontrollieren, es geht darum, ob auf der Baustelle der Mindestlohn gezahlt wird und ob sie vielleicht als Scheinselbstständige beschäftigt werden. Eine Aktion, die nur wenige Tage auf die Forderung des Kemptener Bauinnungs-Chefs Gabriel Lerchenmüller folgt, der sich wegen zunehmender Lohntricksereien generell für mehr Kontrollen auf dem Bau ausgesprochen hatte. Ergebnisse der gestrigen Zollkontrolle: Gibt es noch nicht, sagt Zollsprecher Mathias Hennig.

Hunderttausende Euro gehen den Sozialkassen durch Schwarzarbeit am Bau verloren - erst kürzlich verurteilte das Amtsgericht einen Kemptener Bauunternehmer, der Mitarbeiter als Selbstständige ausgegeben und damit die Sozialkassen um 450.000 Euro gebracht hatte. Ob auf der XXXLutz-Baustelle alles in Ordnung ist, muss sich zeigen. Beim Zoll hat die Arbeit gerade begonnen - wie immer, wenn ohne vorherigen Verdacht kontrolliert werde, so Zollsprecher Hennig.

Mehr über die Zollkontrolle auf der Baustelle des XXXLutz erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung (Kempten) vom 01.10.2014 (Seite 31).

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