Kommunalpolitik
Ziele für Kempten vorgestellt - Grüne wünschen sich Modernisierungsschub

Einen 'Modernisierungsschub' wünschen sich die Kemptener Grünen für die Stadt. Bei der Vorstellung ihres Bundestagskandidaten Michael Schropp (42) legten sie auch ihren Zukunftsplan für Kempten vor. Mehr Bürgerbeteiligung bei kommunalen Vorhaben fordern sie generell und erhoffen sich dies auch für ihr Programm, an dem Bürger übers Internet mitwirken können.

Die Kernpunkte des Kemptener Zukunftsplans umrissen der Betriebswirtschaftler Michael Schropp, der Fraktionsvorsitzende Thomas Hartmann und Vorstandssprecher Dr. Uwe Vry:

Energiewende: Grüne Mobilität, Weiterentwicklung des Energienutzungsplans der Stadt mit klaren Zielkorridoren und genauen Fristen, konkrete Vorgaben für das Klimaschutzziel der Stadt und eine Bürgerbeteiligung, die auch die Chancen, also Ersparnismöglichkeiten, darstellt.

Wirtschaft: Weiterentwicklung des Einzelhandelskonzeptes mit Schwerpunkt für regionale Handelsunternehmen, nicht Vereinheitlichung durch Filialisten.

Bauen: Musterstandards seien notwendig, dafür müssten klare Vorgaben in den Bebauungsplänen formuliert sein. Passivenergie als Standardbauweise bei städtischen Vorhaben. Kempten sei in Bayern die Gebietskörperschaft mit dem höchsten spezifischen Flächenverbrauchs, deshalb Minderung von Verbrauch und der Versieglung, stattdessen Ausgleichsmaßnahmen mit ökologischer Flächenaufwertung. Die Nordspange sei verfehlt wegen ökologischen und ökonomischen Schadens. Beim Straßenbau in der Stadt Substanz erhalten und verbessern.

Stadtbibliothek: Ausbau, Modernisierung und Erweiterung dringlich, wenn kein Geld dafür da sei, stecke es in der verzichtbaren Nordspange.

Verkehr: Entwicklungsplan, der im nächsten Jahr vorgestellt wird, soll die Innenstadt vom motorisierten Verkehr entlasten.

Demographischer Wandel: Die gut angenommene Einrichtung des Haus der Senioren für andere Stadtteile weiterentwickeln.

Kinderbetreuung: Angebote in Umfang und Qualität noch erweitern, damit Familie und Beruf vereinbar sind.

Stadtverwaltung: kreativer Freiraum für die 800 Mitarbeiter, sich nicht so sehr 'dem Diktat bestimmter Parteien' unterordnen zu müssen. An der Gestaltung des Hildegardplatzes zeige sich, dass ein Durchdrücken der eigenen politischen Haltung nicht zielführend sei, erst durch den Bürgerentscheid sei der Bürgerbeteiligungsprozess mit vernünftigem Ergebnis in Gang gekommen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by Gogol Publishing 2002-2020

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen