Gericht
Wollte eine Ehefrau aus Immenstadt ihren Mann mit Schlaftabletten umbringen?

Wegen versuchten Mordes an ihrem 57-jährigen Ehemann steht eine Immenstädterin derzeit vor dem Kemptener Landgericht. Die Oberallgäuerin soll ihrem kranken Mann vor drei Jahren wiederholt große Mengen Schlaftabletten verabreicht haben. Der Mann erlitt einen Herzstillstand, wurde aber reanimiert.

In seinem Blut wurde eine hohe Dosis Schlafmittel gefunden. Zwei Wochen später starb der 57-Jährige. In den Monaten zuvor hatte der Mann bereits geklagt, verwirrt zu sein, sich ständig schläfrig zu fühlen und das Gefühl für Zeit zu verlieren. Gleich zum Auftakt verneinte die Angeklagte, ihrem Mann Schlaftabletten untergeschoben zu haben.

Dem Hausarzt war aufgefallen, dass sein Patient bereits ein Jahr vor seinem Tod zu viele Schlaftabletten nahm. In seinen letzten vier Monaten hatte die Ehefrau laut Anklage über 320 Schlaftabletten gekauft. Sie selbst habe in diesem Zeitraum 'nicht mehr als drei oder vier Tabletten genommen'. Die Rezepte wurden offenbar auf die Angeklagte, ihren Mann und auf Dritte ausgeschrieben. Wobei einige Rezepte nach Angabe der Frau gar nicht eingelöst werden konnten. Eine der Begründungen: Der Hund habe ein Rezept gefressen. Am ersten Verhandlungstag blieben viele Fragen offen - der Prozess wird fortgesetzt.

Den ganzen Bericht über die Verhandlung und mehr Informationen zum Fall, finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 08.07.2014 (Seite 19).

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