Wolfertschwenden
Wolfertschwenden lockt Firmengründer an

Einen Dienstleistungs- und Existenzgründerpark will die Gemeinde Wolfertschwenden auf die Beine stellen. Über die gemeindeeigene Gesellschaft GEWO, die bereits ein Geschäftshaus im Ortszentrum von Wolfertschwenden betreibt, soll das Ganze verwirklicht werden. Die Gesamtfläche, die hierfür zur Verfügung steht, beläuft sich auf rund 12000 Quadratmeter.

Im ersten Bauabschnitt soll ein dreigeschossiges Gewerbegebäude mit rund 2700 Quadratmetern Geschossfläche entstehen. «Wir wollen mit einem variablen Raumkonzept jungen und kleineren Firmen und vor allem Existenzgründern eine günstige Möglichkeit zur Gewerbeausübung schaffen», betonte Bürgermeister Karl Fleschhut. Durch die erhofften Neuansiedlungen und einen größeren Branchenmix soll der Gewerbestandort Wolfertschwenden zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten.

Eindeutige Kostenvorteile sollen den Gewerbepark vor allem auch für potentielle Existenzgründer attraktiv machen.

Ein Unternehmen muss nur die tatsächlich benötigten Büroräume anmieten», erläuterte Thomas Maier vom Planungsbüro Dobler Consult und fügte an, dass Neben- und Sozialräume, Konferenz- und Schulungsräume oder der Empfang von allen Mietern im Gebäude gemeinsam genutzt werden können. Neben genügend Parkflächen wird im Außenbereich auch ein Erholungs- und Freizeitgebiet für die Mitarbeiter entstehen. Sollte sich ein schneller Unternehmenserfolg bei einem der Existenzgründer einstellen, kann die genutzte Gewerbefläche durch anmieten weiterer Räume oder Umzug innerhalb des Gewerbeparks variabel und zügig erweitert werden.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hofft der Gemeinderat, dass sich hochqualifizierte Fachkräfte, deren Arbeitsplatz nicht mehr so sicher ist, durch Existenzgründungen selbstständig machen und somit eine schnelle Belegung des Gewerbeparks erfolgt. «Das ist schon ein mutiger Schritt, da gehen wir schon ein gewisses Risiko ein in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation», meinte der Bürgermeister mit Blick auf über drei Millionen Euro, die von der Gemeinde im ersten Schritt in das Projekt investiert werden. Einen finanziellen Vorteil will die Gemeinde im Hinblick auf den Dienstleistungs- und Existenzgründerpark nicht erzielen. Im Prinzip sollen Gewerbesteuereinnahmen durch sinnvolle Investition wieder an die Wirtschaft zurückgegeben werden.

Durch die Ansiedlung von jungen und aufstrebenden Unternehmen und das Alleinstellungsmerkmal des Gewerbeparks hofft die Gemeinde, beim nächsten wirtschaftlichen Aufschwung verstärkt teilhaben zu können. Nach einjähriger Planungsphase soll der Gewerbepark samt Gebäudekomplex bereits im Herbst diesen Jahres fertiggestellt sein.

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