Waal
Wo sich Elfen und Winterköniginnen tummeln

Der traditionelle Waaler Advent ist zweifellos ein gesellschaftlicher und kultureller Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit. In stimmungsvoller Atmosphäre auf dem Marktplatz, zu Füßen der Pfarrkirche St. Anna gelegen, hatten sich am Wochenende wieder unzählige Besucher von der Herbergssuche, der lebenden Krippe und dem ansprechenden Rahmenprogramm begeistern lassen.

Das Schöne aus der Sicht von Bürgermeister Alois Porzelius ist auch, dass man niemanden um die Teilnahme am Rahmenprogramm «betteln» muss. Wie die Musikgruppen «Die Uhus» oder die Kapelle Harmonie Waal. Die Gemeinde lege zudem Wert auf ein «ausgewogenes Angebot» und die Fieranten kämen immer wieder gerne. Porzelius ließ es sich auch heuer nicht nehmen, persönlich durch das Rahmenprogramm zu führen - den Dialog mit den Herbergssuchenden aufzunehmen oder den Nikolaus zu begrüßen. Die Gemeinde hatte auch Geschenke an die Kinder durch zwei Engelchen verteilen lassen, liebevoll verpackt vom Frauen- und Mütterkreis.

In hübsch dekorierten Ständen konnte man allerlei Außergewöhnliches entdecken. Wie am Stand der Waalerin Astrid Wilkening mit ihrer Motivbäckerei. Kunstvoll gestaltete Torten mit weihnachtlichen Motiven bot sie an. Die Idee wurde geboren, als sie zum ersten Geburtstag ihrer Tochter Elsa eine Torte kreierte.

Ilo Haider aus Baisweil verarbeitet alles, was sie als leidenschaftliche Jägerin im Wald findet, zu kleinen Kunstwerken. So entstehen auf Baumschwämmen mit allerlei Wurzeln und getrockneten Pflanzen Miniatur-Krippen. Kleine «Rosen-Elfen» und Winterköniginnen, hergestellt aus naturbelassener Schafwolle und Island-Pullover für kalte Tage rundeten das Angebot ab.

Auch der Waaler Eine Weltladen war wieder vertreten - heuer mit einer Aktion für menschenwürdig Arbeitsplätze und ortsübliche tarifliche Löhne. Nicht zu vergessen der Adventskalender der Grundschule, wofür drei Schülerinnen unermüdlich Lose in Form von Sternchen und Perlen verkauften.

Ein «sehr gutes Echo» genoss auch die Krippenausstellung der Waaler Krippenfreunde (wir berichteten). «Die Vielfalt macht es», meinte Mitorganisator Georg Wohlhüter. Immerhin waren es 32 Krippen, die im Rathaus bestaunt werden konnten. Schneekrippen, orientalische, französische, altbayerische und besonders wertvolle Krippen mit ausdrucksstarken Figuren von Angela Tripi aus Palermo waren es, die das «Fachpublikum», das oftmals von weit her angereist war, begeisterten.

Kulinarisch war das Angebot recht üppig: Glühwein von der Feuerwehr und Heidelbeerpunsch zur traditionellen Bratwurst am wärmenden offenen Feuer gab es. Wer es etwas ausgefallener mochte, genoss das «Wilderer-Ragout» der der Jägerfamilie Krebs aus Koneberg.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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