Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Weniger Bürokratie
Wirtschaft begrüßt neues Geldwäschegesetz

Der Bundesrat hat vor Kurzem dem Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention zugestimmt. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben begrüßt diese Entscheidung. Der ursprüngliche Plan der Bundesregierung hätte zu Beginn des neuen Jahres viele Unternehmer, darunter alle Händler – sogar Ein-Mann-Betriebe – dazu verpflichtet, einen Geldwäsche-Beauftragten zu bestellen. Das wäre für die betroffenen Unternehmer mit erheblichen Zusatzkosten und einem gesteigerten Bürokratieaufwand verbunden gewesen.

Durch die Intervention der IHK-Organisation konnte diese bürokratische Belastung abgewendet werden. 'Es freut mich, dass der Gesetzgeber unserer Argumentation gefolgt ist und das Gesetz zugunsten der Unternehmen deutlich entschärft hat', so Michael Neuser, Geschäftsführender Gesellschafter der Schmid GmbH in Weiler-Simmerberg (Westallgäu) und Mitglied des Beirates Familienunternehmer bei der IHK.

Im jetzt verabschiedeten Gesetz sind – neben dem Finanzsektor und Spielbanken – nur Unternehmer zur Bestellung eines Geldwäschebeauftragten verpflichtet, die mit hochwertigen Gütern, zum Beispiel Kraftfahrzeugen, Schmuck, Kunst und Antiquitäten, handeln.

Alle Unternehmen, die vom Geldwäschegesetz erfasst sind, müssen Risikoanalysen und Mitarbeiterschulungen zum Thema Geldwäsche durchführen und Verdachtsfälle an die zuständigen Behörden melden. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100 000 Euro.

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