Natur
Winter im Mai: Wildtiere im Allgäu leiden

Überstanden haben die Apfelblüten die kalten Nächte. Doch viele Tiere bibbern und suchen nach Futter: Beispielsweise Gämse und Murmeltiere.
  • Überstanden haben die Apfelblüten die kalten Nächte. Doch viele Tiere bibbern und suchen nach Futter: Beispielsweise Gämse und Murmeltiere.
  • Foto: Michael Munkler
  • hochgeladen von Pia Jakob

Der Wintereinbruch vom Wochenende hat einigen Tierarten schwer zugesetzt. Besonders betroffen seien verschiedene Vogelarten, die bereits gebrütet haben, schildert Biologe Henning Werth, Betreuer im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Die Murmeltiere hätten heuer nach dem Winterschlaf Mitte April ihre Bauten verlassen. Jetzt müssten sie fressen, um ihre Fettdepots wieder zu füllen. Doch das Futterangebot ist knapp, vielerorts liegt noch Schnee

Seit Samstag sind in den Allgäuer Alpen 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee gefallen. Für Gämse ist das kein Problem: Sie scharren mit den Füßen oder der Schnauze den Schnee weg und finden dann Gräser und Triebe von Pflanzen und Büschen. Doch der vergangene Winter war für die Gämsen hart. „Viele Jungtiere vom Vorjahr werden nicht überlebt haben“, befürchtet Werth. Der Biologe glaubt, dass viele Gämse und Steinböcke von den zahlreichen Lawinen getötet wurden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung vom 07.05.2019.

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