Stöttwang
Wildwuchs verärgert die Gemeinderäte

Verärgert sind einige Stöttwanger Gemeinderäte über den ausufernden Wildwuchs nach mündlich erteilten Genehmigungen durch die Gemeinde. Jüngst erregte der Bau einer Hütte an der Gennach Anstoß, wo in einem Biotop sogar Bäume gefällt wurden. Einige Mitglieder des Gremiums forderten daher bei der jüngsten Sitzung klare Regularien, die auch die Genehmigungen von zweckentfremdeten Maschinenstadeln, Bauwagen und Hütten für Jugendgruppen beinhalten. Bitter sei vor allem, dass man im Vertrauen auf Absprachen unbürokratisch helfen wollte, durch die «hemmungslose Nehmermentalität» aber geradezu zur Bürokratie gezwungen werde.

Nachsitzen müssen die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Westendorf demnächst in Sachen Straßen- und Wegeverzeichnis. Auch in Stöttwang. Das teilte Bürgermeister Richard Ficker mit. So seien noch etliche Eintragungs- und Widmungsverfügungen in den verschiedenen Ortsteilen zu beschließen, wobei jeweils Anfangspunkt und Endpunkt der Straßen und Wege festzulegen sind. Für die Verkehrswege Zum Bergfeld, Ahornweg, Birkenweg, Erlenweg, Ampferweg, Wiesenweg, Flurstraße, Pfarrer-Klein-Straße, Schulstraße, Adlerweg, Melterweg, Schäferweg, Am Wolfsgalgen und Kanzelweg fällte der Rat einstimmige Voten. Der Beginn der Wagnergasse ist noch abzuklären. In den kommenden Sitzungen werden noch weitere Straßen und Wege zur Beschlussfassung vorgetragen.

Weitere Themen

l Nachdem der Teilhauptschulverband Stöttwang-Westendorf zum Volksschulverband Stöttwang-Westendorf umbenannt wurde, änderte sich auch die Anzahl der Schulverbandsvertreter der einzelnen Gemeinden. Mit 95 Schülern hat zukünftig die Gemeinde Stöttwang noch zwei Vertreter im Ausschuss. Da der Bürgermeister satzungsgemäß dem Gremium angehört, wurde neben Richard Ficker auch Claudia Tichy einstimmig in den Ausschuss gewählt. Stellvertreter sind Rudolf Königsberger und Robert Unsin.

l Nachdem beide Einsprüche gegen das Hochwasserrückhaltebecken südlich von Thalhofen zurückgenommen wurden, beschloss der Stöttwanger Rat einstimmig, auf einen Erörterungstermin zu verzichten. Einer Baugenehmigung steht daher nichts mehr im Wege.

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