Prozess
Wie Vieh in Transporter zusammengepfercht: Mann (35) in Kempten wegen Schleusung zu Bewährung verurteilt

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Neun junge Männer, die auf der Ladefläche eines Transporters zusammengepfercht sind. Einige klagen über Schmerzen und Schwindel, es liegen Beutel mit Urin und Erbrochenem herum: Als Beamte der Bundespolizeiinspektion Kempten im Oktober vergangenen Jahres am Füssener Bahnhof ein Fahrzeug kontrollieren, bietet sich ihnen ein unschönes Bild. Ein damals 35-jähriger Pakistaner hatte nach Angaben der Polizei die neun Personen unter unmenschlichen und lebensgefährlichen Bedingungen von Italien nach Deutschland geschleust.

Acht Monate saß er in Untersuchungshaft, jetzt verurteilte ihn das Amtsgericht Kempten zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass er die aus dem Iran, der Türkei und Pakistan stammenden Männer unter lebensgefährlichen und erniedrigenden Bedingungen nach Deutschland gebracht hat. Über das jeweilige Bleiberecht der eingeschleusten Personen entschieden die Behörden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 21.06.2019.

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