Mindelheim
Wichtige Änderungen beim Totopokal

Bei der Spielgruppentagung der Bezirksoberliga in der Vereinsgaststätte des TSV Mindelheim waren die Verantwortlichen inklusive Bezirksspielleiter Johann Wagner mit der abgelaufenen Saison zufrieden. Einziger Wermutstropfen einer ansonsten gelungenen Saison ist ein Plus von 93 Sportgerichtsfällen im Vergleich zur Vorsaison. «Es gibt die klare Tendenz, dass Trainer und Betreuer immer aggressiver an der Linie stehen», wies Wagner auf die zunehmende Beeinflussung von außen hin. Mit dabei ist Negativbeispiel FC Kempten II, das als Reserveteam eines Landesligisten zwei Spiele äußerst kurzfristig absagte, darunter die entscheidende Begegnung am letzten Spieltag gegen den sich noch im Aufstiegskampf befindlichen späteren Vizemeister TSV Landsberg. «Das sehen wir als sehr problematisch an, das darf nicht mehr passieren», so Wagner.

Zufrieden zeigte sich Wagner mit den Aufsteigern in die Landesliga und die Bezirksoberliga. Mit dem FC Gundelfingen und dem TSV Landsberg verlassen zwei Teams Schwabens höchste Spielklasse. Von unten rücken mit Neuling BCA Oberhausen und den beiden Rückkehrern TSV Wertingen und dem TSV Schwaben Augsburg starke Kontrahenten nach. Memmingen II und der FC Kempten kommen von oben.

Ansonsten tut sich im Spielbetrieb nur sehr wenig: Auf- und Abstiegsregelung bleiben gleich. Saisonstart ist am 7. bis 9. August, die Winterpause ist ab dem 28./29. November terminiert. Am 13. März soll es planmäßig wieder weiter gehen, Ende Mai ist Schluss.

Kein schwäbisches Finale

Einschneidende Änderungen gibt es im Totopokal, bei dem die Bezirksoberligisten frühestens am 28. Juli einsteigen. Anstatt wie bisher greifen bis zum Kreisfinale keine Landesligisten und höherklassige Teams mehr ein. Dafür wird das schwäbische Finale abgeschafft.

In der anschließenden bayerischen Hauptrunde - in der die Teams von der dritten Liga bis Landesliga hinzustoßen (außer Reserveteams) - geht es schließlich weiter. Hier haben die 24 Kreissieger Wahlrecht in Bezug auf ihren Kontrahenten. Gab es bislang schon 37000 Euro auszuschütten, hat sich diese Menge nun auf 72600 Euro nahezu verdoppelt.

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