Rettenbach / Ostallgäu
Wetterfeste Helden halten durch

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Es war kalt, nass und schlammig, aber sie haben durchgehalten. Und nicht nur das: Die wetterfesten Burschen und Mädchen der Aktion «Helden 24» haben auch richtig rangeklotzt: Trotz Regens und Temperaturen, die nicht gerade zum Camping einluden, verpassten sie dem neuen Zeltplatz des Kreisjugendringes den letzten Schliff. Den Schluss der Aktion und die Einweihungsfeier des «Rettenau» getauften Geländes mit Blasmusik, Kirchensegen, Festreden und einer großen Abschlussparty konnten die Ostallgäuer Kids dafür bei Sonnenschein genießen.

Die Aufgaben für die rund 50 Helden und Heldinnen waren handfest: Vom Sträucher pflanzen, Bäume ausasten und Wege befestigen bis zum Bau eines Feuerplatzes. Das Ziel der bayernweiten Aktion aber ist ideeller Natur: Sie soll zeigen, was man alles mit ehrenamtlicher Arbeit erreichen kann, wenn man zusammenhält.

Der Zeitrahmen war für alle acht Aktions-Orte in Bayern fest vorgegeben: 24 Stunden. Bis Samstagnachmittag, genau um 15.15 Uhr, durfte gerackert werden. Dass man dabei auch viel Spaß haben kann, selbst mit einem Kilo «braunen Batz» an den Gummistiefeln, beweist das aus fünf Ostallgäuer Jugendgruppen zusammengewürfelte Helden-Team auch bei der letzten Schufterei - dem Aufstellen des großen Eingangstors: Mit Schweiß auf der Stirn, Baumharz an den Händen und einem breiten Lächeln

zieht einer von ihnen gleich nach der kraftraubenden Prozedur schon mal Bilanz - und ist zufrieden: «Wir haben alles erledigt, was wir uns vorgenommen haben.»

«Alles Blitzblank!»

Genau so sieht es auch der Ostallgäuer Schirmherr der Aktion: «Alles blitzblank», meint Landrat Johann Fleschhut nach dem ersten Rundgang. Später, in seiner Eröffnungsrede, wird Fleschhut den Platz als «wesentliche Verbesserung der Infrastruktur für die Jugendlichen im Landkreis» loben und den Jugendgruppen - die Pfadfinder Marktoberdorf, die Johanniter-Jugend, das Jugendrotkreuz, das Jugendforum Pfronten und die Jazz-Dance-Gruppe Günzach - für ihren gemeinsamen Einsatz danken.

Segen für die Jugend

Doch bevor der Landrat, Rettenbachs zweiter Bürgermeister Reiner Friedl und zuletzt Georg Popp als Vorsitzender des Kreisjungendringes, die politische und gesellschaftliche Bedeutung des neuen Platzes hervorheben, stellt Pfarrer Emanuel Olschar beim Einweihungs-Gottesdienst eines richtig: Nicht der Platz an sich soll geweiht werden. «Das ist schließlich kein heiliger Bezirk.» Die von der Rettenbacher Jugendmusikappelle begleitete Feier und die Gebete sollten vielmehr Gottes Segen und Frieden für die Kinder und Jugendlichen ersehnen, die hier ihre Freizeit verbringen werden.

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