Sturmtief "Antonia" noch nicht vorbei
Wetterdienst warnt bis Mittwoch vor Sturmböen im Allgäu

Im Allgäu, nahe den Bergen, kann es immer noch zu schweren Sturmböen kommen. (Symbolbild)
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  • Im Allgäu, nahe den Bergen, kann es immer noch zu schweren Sturmböen kommen. (Symbolbild)
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+++Update 12:30 Uhr+++
Der Deutsche Wetterdienst warnt im südlichen Oberallgäu und im Südosten und Südwesten des Ostallgäus oberhalb von 1.500 Metern vor Sturmböen mit bis zu 80 km/h. In exponierten Lagen sind sogar Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h möglich. Diese Warnung gilt bis Mittwoch, 6 Uhr. Im restlichen Allgäu sind bis Mittwoch, 5 Uhr auch unterhalb von 1.500 Metern Windböen mit bis zu 60 km/h möglich, in exponierten Lagen sogar bis zu 75 km/h.

+++Update Dienstag, 6:45 Uhr+++
Auch am Dienstag hat sich der Sturm noch nicht gelegt. Gerade in Alpennähe warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiterhin vor Wind - und Sturmböen. Im nördlichen Allgäu, also im Unterallgäu und um Kaufbeuren und Kempten herum, treten laut dem DWD noch Windböen mit Geschwindigkeiten um die 55 km/h auf. Diese Warnung gilt bis 16:00 Uhr. In südlicheren Teilen des Allgäus, kann es jedoch in exponierten Lagen zu schweren Sturmböen kommen, die Geschwindigkeiten um die 100 km/h erreichen. Diese Warnung gilt bis Mittwoch um 6:00 Uhr.

+++Update 17:40 Uhr+++
Auch in der kommenden Nacht kann es wieder schwere Sturmböen im Allgäu geben. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor Sturmböen der Stärke 2 von 4 ausgegeben. Betroffen sind alle Regionen des Allgäus. "Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände", heißt es in der Warnung. Die Sturmwarnung gilt bis Dienstagmorgen gegen 02:00 Uhr.

+++Update 14:30 Uhr+++
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im gesamten Allgäu vor schweren Sturmböen mit bis zu 90 km/h. In Schauernähe rechnet der DWD mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h. Die Warnung gilt vorerst bis 17 Uhr. Schwere Sturmböen bis 60 km/h und in exponierten Lagen bis 90 km/h sind bis Dienstag, 2 Uhr möglich.

+++Update 9:45 Uhr+++
Das Sturmtief "Antonia" hat im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West nur geringe Schäden verursacht. Nach Angaben eines Polizeisprechers verlief die Nacht relativ ruhig. Vereinzelt meldeten Bürgerinnen und Bürger umgestürzte Bäume oder umgeworfene Bauzäune. 

Erst in den Morgenstunden des Montag habe sich das Einsatzaufkommen dann geballt, so die Polizei weiter. Zwischen 7 Uhr und 8:30 Uhr verzeichnete die Polizei rund 30 sturmbedingte Einsätze. Schwerpunkt waren dabei Verkehrsunfälle und querstehende LKW. Es blieb aber glücklicherweise bei Sachschäden. 

Der Deutsche Wetterdienst warnt noch den gesamten Tag über vor schweren Sturmböen. Diese können Windgeschwindigkeiten bis Stärke 10 der Beaufort-Skala erreichen. Dies entspricht Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Hinzu kommt besonders am Vormittag leichter Schneefall. 

+++Update Montag, 7:15 Uhr+++
Aufgrund des Sturmtiefs "Antonia" kommt es in Bayern laut der Deutschen Bahn (DB) witterungsbedingt zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Es kann zu Verspätungen und Zugausfällen kommen. Züge fahren teils mit verminderter Geschwindigkeit. Der Betriebsbeginn erfolgt auf einigen Strecken der DB Regio Bayern in Abhängigkeit der Witterungssituation. Die deutsche Bahn bittet Fahrgäste sich vor der Abfahrt regelmäßig auf bahn.de bzw. im DB Navigator oder in der DB App über ihre geplante Verbindung zu informieren. 

+++Update Montag, 6:20 Uhr+++
In ganz Deutschland gilt am Montag eine vom Deutschen Wetterdienst (DWD) herausgegebene Warnung vor schweren Sturmböen (Stufe 2). Die Warnung gilt vorerst bis 22:00 Uhr. Im Allgäu und im Süden Bayerns kommt außerdem noch eine Unwetterwarnung für Orkanböen dazu. Diese Warnung gilt bis 9:00 Uhr in der Früh. Im selben Zeitraum muss im Oberallgäu und in Teilen des Ostallgäus in höheren Lagen (ab 1500 Meter) zusätzlich mit extremen Orkanböen (Stufe 3) bis 140 km/h gerechnet werden.
Dem Deutschen Wetterdienst zufolge sind folgende Gefahren möglich: 

  • Schwere Schäden an Gebäuden
  • Bäume können entwurzelt werden
  • Dachziegel, Äste oder Gegenstände können herabstürzen

Der DWD rät: Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

+++Update 17:00 Uhr+++
Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetterwarnung für das Allgäu nochmals erneuert. Montagfrüh kann es zu orkanartigen Böen zwischen 110 und 120 Stundenkilometern aus Südwest und West kommen. Besonders in der Nähe von Schauern und Gewittern ist die Gefahr sehr hoch. 

+++Update 12:07 Uhr+++
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Montag von 00:00 bis 22:00 eine Sturmwarnung herausgebracht. Wie bereits gemeldet wird in der Nacht von Sonntag auf Montag ein neues Sturmtief erwartet. Oberhalb von 1.500 Metern können Windböen zwischen 120 und 140 Stundenkilometer auftreten. Laut DWD können dabei Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.  

+++Update 19:20 Uhr+++
Der Deutsche Wetterdienst hat die Sturmwarnung für das ganze Allgäu nochmals verschärft. Demnach ist bis Sonntagabend mit Sturmböen der Stufe 2 von 4 zu rechnen. "Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände", heißt es in der Warnung.

+++Update 13:15 Uhr+++
Der Deutsche Wetterdienst hat die Sturmwarnung für das Allgäu bis Sonntag Vormittag verlängert. Demnach kann es weiterhin Windböen der Stufe 1 von 4 geben.

+++Update 11:20 Uhr+++
Mehrere Länder melden Todesopfer. Mittlerweile geht man von mindestens neun Toten in Europa aus. Bei seinem Zug durch Teile Europas bekommt auch Deutschland die Wucht von "Zeynep" ab. Auch in Deutschland gibt es mindestens drei Todesopfer.

+++Update 19.02.2022, 06:30 Uhr+++
Durch das Orkantief "Zeynep" sind bisher Mindestens acht Menschen in Deutschland und anderen Ländern ums Leben gekommen. Ein Autofahrer starb in Nordrhein-Westfalen, als er mit dem Auto gegen einen quer auf der Fahrbahn liegenden Baum prallte. Im Allgäu war dagegen vom Sturm kaum noch etwas zu spüren. Die Polizei spricht auf Nachfrage von all-in.de von einer "ruhigen Nacht" ohne größere Einsätze. Der Deutsche Wetterdienst warnt bis Samstagnachmittag im Allgäu vor Windböen, allerdings nur noch mit Stärke 1 von 4.

+++Update 14:06 Uhr+++
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im gesamten Allgäu vor schweren Sturmböen. Oberhalb von 1.500 Metern werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h, in exponierten Lagen bis zu 110 km/h, erwartet. Im südlichen Oberallgäu gilt die Warnung von Freitag, 12 Uhr bis Samstag, 10 Uhr, im restlichen Allgäu von Freitag, 20 Uhr bis Samstag, 1 Uhr. Es könnten vereinzelt Bäume entwurzelt oder Dächer beschädigt werden.

Unterhalb von 1.500 Metern wart der DWD vor Windböen. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erwartet. In exponierten Lagen kann es zu Sturmböen mit bis zu 70 km/h kommen.

+++Update 13:19 Uhr+++
Am Nachmittag soll das Sturmtief "Zeynep" auf Norddeutschland treffen. Deshalb hat die Bahn angekündigt, den Regional- und Fernverkehr nach und nach einzustellen. Der Stopp des Regionalverkehrs betreffe laut der Tagesschau Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen sowie Teile Nordrhein-Westfalens. 

+++Update 11:20 Uhr+++
Welche Auswirkungen haben die Sturmtiefs auf den Wintersport im Allgäu am Wochenende? "Momentan keine", sagt Jörn Homburg von den OK-Bergbahnen gegenüber all-in.de. Demnach gibt es keine Sturmschäden und fürs Wochenende auch keine Sturmwarnungen in den Skigebieten Oberstdof/Kleinwalsertal, stattdessen sogar Neuschnee.

+++Update 09:37 Uhr+++
Die Polizei Schwaben Süd/West musste am Donnerstag etwa 30 bis 40 Mal zu Einsätzen wegen des Sturms ausrücken. Während es in der Nacht auf Donnerstag noch ruhig war, gab kam es in den Morgenstunden mit dem Einsetzen des Berufsverkehrs zu etwa 20 Einsätze, so die Polizei gegenüber all-in.de. Zwei Autofahrer bei Babenhausen und im Landkreis Neu-Ulm sind in Bäume gefahren, die kurz vor dem Fahrzeug auf die Straße stürzten. In beiden Fällen entstand nur ein Sachschaden. Es wurde niemand verletzt. In der Nacht auf Freitag musste die Polizei wegen des Sturms kaum ausrücken.

+++Update 09:04+++
Das Sturmtief "Ylenia" hat in Deutschland bislang mindestens drei Todesopfer gefordert. In Sachsen-Anhalt starb ein 55-Jähriger, nachdem ein Baum auf sein Auto gefallen war. Das gleiche passierte in Niedersachsen. Dort starb ein 37-Jähriger. In Niedersachsen kam ein weiterer Autofahrer ums Leben, als sein Anhänger im Sturm auf die Gegenfahrbahn kam. 

+++Update 07:30+++
Nachdem Sturmtief "Ylenia" am Allgäu vorbeigezogen ist, steht "Zeynep" schon in den Startlöchern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt  in der südlichen Hälfte des Oberallgäus und im Südosten und Südwesten des Ostallgäus vor schweren Sturmböen. Von Freitag, 12 Uhr bis Samstag, 10 Uhr treten überhalb von 1.500 Metern Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h auf. In exponierten Lagen sind Böen bis zu 110 km/h möglich.

In den restlichen Teilen des Allgäus rechnet der DWD zwischen Freitag, 15 Uhr und Samstag, 3 Uhr mit Windböen. Diese erreichen Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h. In exponierten Lagen sind Sturmböen mir bis zu 70 km/h möglich.

+++Update 16:11+++
Sturmtief "Ylenia" hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Bei Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) starb ein 55-jähriger Autofahrer auf einer Landstraße. Durch den starken Wind ist ein Baum auf das Auto des Mannes gefallen. Daraufhin hat sich das Auto überschlagen. "Der allein im Fahrzeug befindliche 55-Jährige verstarb noch am Unfallort", heißt es im Polizeibericht.

Heftiger Twitter-Post: In Hamburg hat eine Sturm-Welle die Glasscheiben einer Hafenfähre zerschlagen. Zum Glück gab es offenbar keine Verletzten.

+++Update 15:05+++
Der Deutsche Wetterdienst erneuert die Warnung vor Sturmböen im ganzen Allgäu. "Es besteht die Gefahr des Auftretens von Sturmböen (Stufe 2 von 4)", heißt es in der Warnung. Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.

+++Update 13:50 Uhr+++
Das Sturmtief Ylenia hat ein Todesopfer gefordert. Bei Bad Bevensen in Niedersachsen ist ein 37-jähriger Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei in Uelzen wurde das Auto des Mannes gegen 9 Uhr von einer ca. 60cm dicken Eiche getroffen worden. Der Mann sei noch in seinem Fahrzeug gestorben, so die Polizei weiter. Die Straße musste während der Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden. 

In oberbayerischen Germering ist zudem ein 36-jährigen Mann von einem ebenfalls umgestürzten Baum schwer verletzt worden, das berichtet der Bayerische Rundfunk. Der Mann wollte zum Zeitpunkt des Unglücks in sein Auto steigen. Eine Passantin haben den Mann bewusstlos unter dem Baum gefunden, heißt es weiter.

+++Update 13:00 Uhr+++
Feuerwehreinsätze im Bereich Jengen und Waal wegen Sturmschäden. Mehrere umgestürzte Bäume haben in der Nacht zum Donnerstag die Feuerwehren beschäftigt. Zwischen Emmenhausen und Haspelweiher behinderte ein großer umgestürzter Baum die Fahrbahn. Auf der Kreisstraße zwischen Jengen und Ketterschwang lagen gleich mehrere Bäume über der Fahrbahn, so die zuständige Polizeiinspektion. In allen Fällen kam es glücklicherweise zu keinen Sach- oder Personenschäden.

+++Update10:15 Uhr+++
Die teils heftigen Sturmböen haben im Allgäu insgesamt bislang nur wenig Schäden angerichtet. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West sprach von einem unauffälligen Einsatzaufkommen in den Nachtstunden. Im Zuge des frühen Vormittags hatte die Zahl der Notrufe dann zunächst leicht zugenommen. 

Insgesamt vermeldete das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West 20 sturmbedingte Einsätze bis zum jetzigen Zeitpunkt. Aktuell hat die Zahl der Sturmeinsätze wieder abgenommen.

Den größten Einsatz gab es für die Polizei gegen 7 Uhr bei Babenhausen im Unterallgäu. Dort war eine Autofahrerin gegen einen umgestürzten Baum geprallt. Die Frau blieb glücklicherweise unverletzt. Das Fahrzeug musste jedoch abgeschleppt werden, so die Polizei weiter. 

Umgestürzter Kamin in Sonthofen

+++Update 9:55 Uhr+++
Sturmeinsatz für die Feuerwehr in Sonthofen. Schwere Sturmböen haben an einem Wohnhaus in Sonthofen einen Kamin umgestürzt. Die alarmierte Feuerwehr ist derzeit mit der Sicherung des Kamins beschäftigt. Die Einsatzkräfte sichern den Kamin mit Spanngurten. Eine Fachfirma muss diesen nun abtragen. 

Sturmschäden in Sonthofen: Starke Böen haben einen Kamin an einem Wohnhaus umgestürzt.
  • Sturmschäden in Sonthofen: Starke Böen haben einen Kamin an einem Wohnhaus umgestürzt.
  • Foto: Benjamin Liss
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Einschränkungen im Flug- und Bahnverkehr

+++Update 09:00 Uhr+++
Die aktuelle Wetterlage hat bislang keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb am Allgäu Airport. Laut Flugplan sind am heutigen Donnerstag allerdings nur jeweils drei Abflüge und Landungen vorgesehen. Die erste Maschine startet um 10:45 Uhr nach Thessaloniki. Laut einer Sprecherin des Flughafens werden mögliche Einschränkungen auf der Homepage des Airports bekanntgegeben. 

Behinderungen im Bahnverkehr München-Allgäu

Auf der Bahnstrecke München HBF - Geltendorf - Buchloe wurde in den frühen Morgenstunden ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Grund ist eine Streckensperrung. Zwischen Puchheim und Fürstenfeldbruck befinden sich Gegenstände auf der Strecke. Nach Angaben der Deutschen Bahn werden Züge aus und in Richtung Kempten zwischen Buchloe und München-Pasing über den HBF Augsburg umgeleitet.

Erstmeldung:

Das Sturmtief Ylenia hat Nord- und Mitteldeutschland zahlreiche Schäden und Feuerwehreinsätze beschert. Medienberichten zufolge kam es an der Nord- und Ostseeküste in Schleswig-Holstein zu Sturmfluten. In Berlin rief die Feuerwehr aufgrund des Sturmes den Notstand aus. In einigen Teilen Deutschlands hat die Bahn den Fernverkehr eingestellt. Zugreisende sollen vor Antritt der Fahrt mögliche Ausfälle und Einschränkungen überprüfen.

Schulausfall in Teilen Bayerns

In Bayern findet am heutigen Donnerstag in einigen Regierungsbezirken kein Unterricht in den Schulen statt. Davon betroffen sind in der Oberpfalz die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt a.d. Waldnaab, Amberg-Sulzbach, Schwandorf und die Städte Weiden und Amberg. In Oberfranken fällt die Schule in den Landkreisen und Städten Coburg, Kronach, Kulmbach, Wunsiedel, Hof und Bayreuth aus. In Unterfranken ist der Landkreis Rhön-Grabfeld betroffen. Aus Schwaben und den anderen bayerischen Regierungsbezirken sind keine Schulausfälle bekannt.

Relativ ruhige Nacht für Einsatzkräfte im Allgäu

Die erste Sturmnacht im Allgäu verlief aus Sicht der Allgäuer Polizei verhältnismäßig ruhig. Vereinzelt kam es zu umgestürzten Bäumen, Verkehrsschildern und Bauzäunen. Ein Schwerpunkt habe dabei im nördlichen Teil des Einsatzbereiches des Polizeipräsidiums Schwaben Südwest gelegen, so ein Sprecher. Im Laufe des frühen Morgens käme es nun aber vermehrt zu Einsätzen.

Es wird stürmischer

Der Deutsche Wetterdienst warnt auch weiterhin vor Sturm- und Orkanböen im Allgäu. Oberhalb von 1.500 Metern kann es zu Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h aus südwestlicher, bzw. westlicher Richtung kommen. In exponierten Lagen kann der Wind sogar Windstärken von bis zu 140 km/h erreichen.

Im restlichen Allgäu sind orkanartige Böen bis zu 110 km/h möglich. Es besteht die Gefahr von umgestürzten Bäumen, umherfliegenden Gegenständen und herabfallenden Ästen und Dachziegeln. Aufgrund der verhältnismäßig warmen Temperaturen und Regen warnt der Deutsche Wetterdienst zudem vor Tauwetter. Besonders am Vormittag kann die Schneedecke stark Abtauen. Es werden Abflussmengen zwischen 30 und 50 Litern pro Quadratmeter im südlichen Allgäu erwartet. 

Nächstes Orkantief am Freitag

Der Deutsche Wetterdienst rechnet auch am Freitag mit weiteren Sturm-, bzw. Orkanböen. Das Orkantief Zeynep könnte besonders auch Nord- und Mitteldeutschland erreichen. Regional bestehe auch andernorts die Gefahr von weiteren Orkanböen, so der DWD. Eine genaue Vorhersage lasse sich aktuell aber noch nicht treffen. Der Höhepunkt wird für die Nacht zum Samstag erwartet.

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