Westallgäu
Weniger Schüler, kleinere Klassen

Im Landkreis Lindau sind die Schülerzahlen rückläufig: 2009/2010 besuchen 4455 Schülerinnen und Schüler die Volksschulen. Im vorherigen Schuljahr waren es noch 4661. Das bedeutet einen Schülerrückgang um rund vier Prozent. An den Grundschulen hat sich die Zahl der Schüler in diesem Jahr im Vergleich zu 2008/2009 von 3306 auf 3226 Schüler verringert. An den Hauptschulen ist ebenso ein Rückgang der Schüler festzustellen: Hier sind es mit 1229 Schülern in diesem Jahr weniger als im Vorjahr (1355 Schüler).

765 Schulanfänger im Landkreis

Auch die Zahl der Schulanfänger ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken: 2009/2010 kommen 765 Kinder in die Schule, während es im vorherigen Schuljahr noch 26 Kinder mehr waren.

Bei der Zahl der Klassen an den Grund- und Hauptschulen ergibt sich ein ähnliches Bild: Waren es letztes Jahr noch 204 Klassen im ganzen Landkreis, sind es jetzt noch 200. Zudem sind die Klassen im Vergleich zum vorherigen Schuljahr kleiner geworden: 2009/2010 sitzen in 114 Klassen zwischen 21 und 25 Schüler, nur eine Klasse zählt 31 Schüler. 2008/2009 waren es nur 95 Klassen zwischen 21 und 25 Schülern und dafür 56 Klassen zwischen 26 und 30 Schülern.

Laut Schulamtsdirektor Thomas Novy sieht die Lage bei den Lehrerstunden gut aus: «Die Situation ist absolut in Ordnung.»

Im Landkreis Lindau unterrichten insgesamt 266 Volksschullehrer, 44 Fachlehrer, sieben Förderlehrer sowie 38 Lehrkräfte der beiden großen christlichen Kirchen. Außerdem stehen an Grund- und Hauptschulen 15 mobile Reserven zur Verfügung. Das sind Pädagogen, die beispielsweise für erkrankte Kollegen einspringen.

Theater-AG als Zusatzangebot

Das Schulamt hat heuer einige Spezialangebote gestartet: So sind beispielsweise die Hauptschule in Lindenberg und die Hauptschule in Lindau-Reutin «gebundene Ganztagsschulen». Dabei geht es darum, neben dem Unterricht zusätzliche Übungsstunden abzuhalten.

Ebenso wird der Unterrichtstag etwas aufgelockert: Zusatzangebote wie musische Fächer, ein Sportangebot oder eine Theater-AG zum normalen Unterricht sollen für mehr Freiraum sorgen.

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