Ronsberg
Weniger oft mehr

Wie der Gartenbesitzer den Stickstoffgehalt des Bodens mit relativ einfachen Mitteln selbst messen kann, zeigte Vorsitzender Werner Ruhland bei der Jahresversammlung der Garten- und Blumenfreunde Ronsberg. Viele Besucher waren in dem von einigen Frauen reich geschmückten Saal des «Deutschen Hauses» zusammengekommen.

Wenn auch meistens die Böden überdüngt seien und zu viel Stickstoff aufwiesen, könne ein Mangel das Wachstum der Pflanzen entscheidend beeinträchtigen, sagte Ruhland. Ab August dürfe allerdings keine Düngung mit Stickstoff mehr erfolgen. Neben dem Gehalt des Mineraldüngers Stickstoff sei auch die Ermittlung des Bedarfs sehr wichtig, denn viele Pflanzen stellen selbst genügend davon her. Prinzipiell gelte: Weniger ist mehr.

Während im Kompost genügend Phosphor und Kali vorhanden seien, mangele es meist am Stickstoff. Daher sei eine regelmäßige Messung des Gehalts in der Gartenerde ratsam, meinte Ruhland.

Für seine Vorführung benützte er Erde aus seinem Garten, destilliertes Wasser, ein Glas, einen Kaffeefilter und ein Messstäbchen, auf dem die Verfärbung den Stickstoffgehalt anzeigt.

Zuvor hatte der Vorsitzende einen Rückblick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres gegeben. Anhand von Bildern auf einer Leinwand rief er die Ereignisse noch einmal ins Gedächtnis. So waren eine Reihe von Fotos vom Ausflug zu den Gärten des Schlosses Trauttmannsdorff bei Meran, vom Schmücken des Festwagens für die Glockenweihe, vom Besuch der Landesgartenschau in Neu Ulm, von der Reise nach Würzburg und Veitshöchheim sowie der Visite des Klostergartens in Kaufbeuren zu sehen.

Doch nicht alles sei erfreulich gewesen: Als Ruhland im frisch gepflanzten Beet vor der Kirche parkende Autos vorfand, habe er sich über diese Rücksichtslosigkeit sehr geärgert, zumal auf dem ganzen Kirchplatz Parkverbot angeordnet sei.

Kassier Martin Hipp hatte über die Finanzen informiert. Einer Satzungsänderung, die die Verfügungsgewalt des Ersten und Zweiten Vorsitzenden von 500 D-Mark auf 500 Euro änderte, stimmten alle Anwesenden zu. Bei einem heiteren Ratespiel gab es wieder für jeden Teilnehmer einen Preis zu gewinnen.

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