Hopferau
Wenig Zuhörer erleben viel Musik

Als sich der Vorhang in der weihnachtlich geschmückten Auenhalle in Hopferau zum Volksmusikabend öffnete, den Heidi Böck wie immer zur Weihnachtszeit sorgfältig vorbereitet hatte, hörten gerade einmal gut zwei Dutzend Zuhörer und die Mitwirkenden die Alphornklänge zum Auftakt. Doch das entmutigte die Akteure keineswegs, sie boten durchweg ansprechende Leistungen. Selbst Willi Breher als gewandter Ansager suchte mit launigen Worten die rechte Stimmung zu vermitteln: «In der Big Box zahlet se 80 Euro für oin Sänger und in dr Auenhalle brauchet se nix zahle für 80 kostenlos Mitwirkende!»

Mit Titeln wie «Ich steh an der Krippe hier», «Singt und klingt» und dem festlichen «Tochter Zion» überzeugte der Kirchenchor unter Leitung von Heinz-Josef Fröschen, der das letzte Lied auf der Hammondorgel begleitete. Angelika Linder ließ auf ihrer Harfe ein Menuett aus Salzburg erklingen. «Hoamle klinget Glogga» sang stimmrein das Jodlerduo Heidi und Barbara. Ein Bläserquartett aus den Reihen der Blasmusik setzte sich mächtig in Szene. Die jungen Hopferauer Föhla sangen und spielten auf ihren Flöten weihnachtliche Weisen. Mit einem «Tafelstückle» bewies die «Schloßbergler Stubenmusik», dass sie inzwischen zu einem sicheren Trio auf Hackbrett und Gitarre gereift ist.

Die Instrumentalgruppen «Saitenklang mit Pfiff» und die «Filzhuat-Musik» sorgten mit ihren Weisen für Aufmunterung, die vor allem im zweiten Teil des Abends gut ankam. Da ließen auch die jungen Hopferauer Föhla das «Hopferauer Lied» nicht fehlen. Die «Filzhuat-Musik» lobte die bayerische Gemütlichkeit mit dem Titel «Unser Himmel weiß und blau» und der «Naturjodler» von Heidi und Barbara unterstrich die Liebe zu den Bergen.

Alle Mitwirkenden gaben ihr Bestes und spendeten dazu selbst noch für den guten Zweck, dem diese Veranstaltung dienen sollte: der Sanierung der Hopferauer Kirchenorgel. Über 500 Euro kamen in dem Körbchen zusammen, die Willi Breher dem darob erfreuten Kirchenpfleger Gerald Steinacher überreichte. Der Dank galt auch Heidi Böck für ihr Engagement, die sich seit Jahren für Wohltätigkeitskonzerte einsetzt.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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