Aitrang
Wengert und Pohl setzen sich für Bahnhalt in Aitrang ein

Die Gemeinde Aitrang kämpft seit langem darum, wieder einen eigenen Bahnhalt zu bekommen. Für dieses Anliegen setzen sich auch die Landtagsabgeordneten Dr. Paul Wengert (SPD) und Bernhard Pohl (Freie Wähler) ein.

Wengert hat sich einer Pressemitteilung zufolge deshalb sowohl an die Bayerische Eisenbahngesellschaft als auch an Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) gewandt. Zudem habe er sich als Mitberichterstatter im zuständigen Landtagsausschuss für die Aitranger Petition eingesetzt, den 1985 stillgelegten Haltepunkt wieder zu eröffnen.

Der Ausschuss leitete diese Petition der Staatsregierung zur Würdigung zu - mit der Maßgabe, dass die Prognoseuntersuchung zügig in Angriff genommen wird: Dabei soll festgestellt werden, ob genug Menschen den Bahnhalt nutzen würden - eine Wiedereinrichtung also wirtschaftlich vertretbar wäre.

Minister Martin Zeil teilte Wengert daraufhin mit, dass er die Eisenbahngesellschaft gebeten habe, dabei das sogenannte Vereinfachte Projektdossierverfahren durchzuführen.

Laut einem Schreiben von Minister Zeil an Wengerts Abgeordnetenkollegen Bernhard Pohl wiederum soll das Verfahren - und die Entscheidung über den Bahnhalt - bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Mittelbahnsteig mit 170 Metern?

Mittlerweile hat zudem eine Besprechung zur möglichen Reaktivierung des Haltepunkts Aitrang mit Vertretern der Bahn, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und des Wirtschaftsministeriums stattgefunden, an der auch Bernhard Pohl teilnahm. Danach könnte der Bahnsteig als Mittelbahnsteig mit einer Länge von 170 Metern im Bereich der Unterführung an der Straße «Am Heuberg» angelegt werden.

Im Zuge der für 2013 von der DB geplanten Erneuerung der Unterführung könnte außerdem eine Straßenbegradigung vorgenommen sowie ein Fußweg auf der östlichen Straßenseite eingerichtet werden.

Neben Wirtschaftlichkeit und Finanzierung muss laut Minister Zeil auch die «fahrplantechnische Machbarkeit» noch gelöst werden: «Diese ist bislang nicht gegeben, da die verkehrenden Express-Züge ALEX und Allgäu-Franken-Express nicht in Aitrang halten können, ohne wichtige Anschlüsse zu gefährden», so Zeil in seinem Brief an Pohl.

Auch Paul Wengert hat sich «vor Ort» ein Bild von den möglichen Maßnahmen gemacht und Bürgermeister Jürgen Schweikart seine weitere Unterstützung zugesagt.

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