Weiter Warten auf ein Rettungszentrum

Immenstadt | oh | Mit einem gemeinsamen Rettungs- und Sozialzentrum in Immenstadt ist es wohl vorbei. Zu dieser ernüchternden Erkenntnis kam der Leiter der Rotkreuz-Bereitschaft, Matthias Gantner, in der Jahresversammlung. Es fehlen die notwendigen Gelder, um Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppe, Wasserwacht und BRK-Sozialdienste in einem Haus unterzubringen. Wenigstens gelang es, eine Halle anzumieten, wo die Einsatzfahrzeuge provisorisch untergestellt sind, bis eine organisatorisch und einsatztaktisch sinnvolle Lösung gefunden ist.

Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr erwähnte der Rotkreuz-Bereitschaftsleiter, dass man einen gebrauchten Rettungswagen für die Schnelleinsatzgruppe (SEG) anschaffen konnte. Das Fahrzeug wurde fünf Jahre im Rettungsdienst eingesetzt und dank Sponsorenhilfe für Großeinsätze und den Sanitätsdienst aufpoliert. Die Anschaffungskosten von rund 11 000 Euro teilt sich die Bereitschaft mit BRK-Kreisverband Oberallgäu und Innenministerium, wobei die Hauptlast bei den örtlichen 'Sanis' liegt.

Mit annähernd 9000 Einsatzstunden hatten die BRK-Aktiven auch im vergangenen Jahr wieder ein enormes Pensum zu leisten. Allein im Rettungsdienst fielen weit mehr als 6000 Stunden an. Bürgermeister-Vize Thomas Wurmbäck und die BRK-Kreisvorsitzende Heidi Lück hoben in Ansprachen hervor, wie wichtig ein ehrenamtliches Engagements für die Gesellschaft gerade angesichts leerer Sozialkassen sei.

Einer dieser verdienten und einsatzfreudigen Rotkreuz-Helfer ist Robert Stärk. Auf bereits 50 aktive Jahre im Zeichen der Menschlichkeit blickt Stärk zurück. Lange Jahre war er auch hauptamtlicher Mitarbeiter der Rettungswache Immenstadt. Aber auch in seiner Freizeit verschrieb er sich als Führer der damaligen Sanitätskolonne seinem Roten Kreuz.

Stärk wurde ebenso von der Kreisvorsitzenden Lück und von Kreisbereitschaftsleiterin Conny Stich geehrt wie auch andere verdiente Mitglieder der Bereitschaft. Monika Weirauch ist seit 25 Jahren dabei, Ralph Bley und Helmut Wiedemann sogar schon 30 Jahre.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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