Kempten / Frankfurt
Weite Fahrt lohnt sich nicht

Der SC Monopol Frankfurt ist für den 1. SC Kempten eine unüberwindbare Hürde. nach dem 2:2 im Hinspiel gab es nun in der 2.Bundesliga für die Allgäuer nichts zu erben. Die Mannschaft um Kapitän Alexander Schlichtherle verlor in Hessen beim Spitzenreiter mit 1:3, zeigte aber auch ohne Geburtstagskind Norbert Mayr (er wurde am Tag zuvor 40) eine gute Leistung. Weitaus besser lief es am Tag zuvor beim 4:0 im eigenen Court gegen das Spitzenteam SC Maintal. Damit nahmen die Allgäuer Revanche für das Hinspiel in der Peripherie von Frankfurt, das mit 1:3 verloren gegangen war.

Jürschik: «Tolles Wochenende»

«Insgesamt war es aber ein tolles Wochenende für uns», sagte der Vorsitzende Dietmar Jürschik. Er meinte damit den beeindruckenden Heimsieg gegen Maintal, vor allem aber die Ehrung zu Kemptens Mannschaft des Jahres bei der Sportgala am vergangenen Samstag (in einer unserer nächsten Ausgaben lesen Sie noch Porträts zu Kemptens Sportler des Jahres, Verena Sailer und Gerd Gradwohl).

«Auszeichnung ist Anerkennung»

Die Auszeichnung durch die Stadt Kempten ist für Jürschik (51) «die Anerkennung für unsere Arbeit vor allem auch für die Jugendlichen in unserem Verein». Kempten brachte mit Ken Gibson (18) bereits einen Jugend-Europameister mit der Mannschaft hervor und hat derzeit mit Johannes Herz (15) eines der größten Talente in Deutschland in seiner Altersklasse in seinen Reihen.

Herz spielt in dieser Saison bereits sporadisch in der Zweitliga-Mannschaft des 1. SC Kempten und steht in der Weltrangliste unter den besten 40 Spielern seiner Altersklasse.

Eine klasse Leistung lieferte die Mannschaft gegen Maintal ab. Vor allem Schlichtherle (32) und Georg Pickl (22) begeisterten die vielen Fans am Court und gewannen in fünf Sätzen. Schlichtherle war dabei schon mit 8:10 im entscheidenden Durchgang hinten gelegen, bog die Partie aber noch um legte den Grundstein für den Sieg.

Wie wichtig der schottische Profi David Heath (38) für Kempten ist, beweis er mit seinem Sieg gegen Andreas Omlor. Damit stellte er die zwei Punkte sicher. Zuletzt hatte er wegen Verletzung gefehlt.

Routinier Rainer Böck (40) war der überragende Kemptener in den zwei Partien des Spieltags. Sowohl gegen Maintal als auch in Frankfurt gewann er seine Partie souverän, obwohl er mit seinem alten Weggefährten Norbert Mayr (40) und dem kompletten Team noch Geburtstag gefeiert und wenig Schlaf gefunden hatte. In Frankfurt musste Kempten vor vollem Haus (über 100 Fans) eine Niederlage akzeptieren. Pickl war am nächsten dran, musste am Ende aber nach einem 0:2-Rückstand seinen schwindenden Kräften im fünften Satz Tribut zollen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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