Marktoberdorf
Weil es Marktoberdorf gut tut

Bauliche Verbesserungen in der Stadt sollen sich für Bauherren lohnen: In den drei Kategorien «Gewerbe und Industrie: Neubau», «Gewerbe und Industrie: Renovierung» und «Wohnen» vergab die Initiative Stadtentwicklung Marktoberdorf (ISM) zum zweiten Mal seit 2007 den Emmi-Fendt-Preis. Er ging an die Firma AGCO/Fendt für das neu erbaute Fendt Forum, an die Firma Atterer für die gelungene Renovierung ihres Geschäftsgebäudes und an die Firma Xaver Schmid für den dritten Bauabschnitt der Anlage «Betreutes Wohnen» an der Tigaustraße.

An einem Strang ziehen

Symbolisch für das Wunsch-Motto, dass in Marktoberdorf alle an einem Strang ziehen, übergab Bürgermeister Werner Himmer den Preisträgern ein etwa acht Zentimeter langes Stück Seil. Der Marktoberdorfer Künstler Bruno Wank hatte es für diesen Zweck aus Bronze angefertigt. Dazu gab es Bronzetafeln, die an die ausgezeichneten Gebäude angebracht werden können.

Bauliche Veränderungen, die die Stadt aufwerten, werden seit 2007 von der ISM preisgekrönt, hob Vorsitzender Franz-Josef Fendt in der Feierstunde im «mobilé» hervor. «Nicht über die schimpfen, die nichts tun, sondern die loben, die etwas getan haben», sei dabei die Devise. Und er soll zum Nachmachen animieren. Der Preis soll neben den architektonischen Kriterien auch dazu beitragen, Marktoberdorf in wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Hinsicht zu fördern.

Manch knappe Entscheidung

Der Marktoberdorfer Architekt Alexander Müller, der mit dem Journalisten Herbert Keppler und der Unternehmerin Elisabeth Fendt die Jury bildete, erklärte, dass die Entscheidungen nicht immer leicht waren. Manch ähnlich Hochwertiges sei kontrovers diskutiert worden. Kriterien wie der respektvolle Umgang mit der Umgebung, die Förderung von Handel und Handwerk, Industrie und Dienstleistungen, aber auch die Steigerung von Wohn- und Lebensqualität in Marktoberdorf seien maßgeblich zu berücksichtigen. Bürgermeister Himmer übernahm die Preisübergabe und würdigte das Engagement der Preisträger. Gleichzeitig gelte die Würdigung aber auch stellvertretend allen, die ebenfalls etwas für die Stadt geschaffen haben.

Die Redner wünschten sich, dass dieser Preis auch Motivation für weitere Bauherren ist, in Renovierung oder Neubauten zu investieren und so zum Wohle der Stadt beizutragen. Die sichtlich erfreuten und stolzen Preisträger dankten der ISM für diese Auszeichnung.

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